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Antworten 8. März - Frauentag  

am Dienstag, 07. März 2017 um 14:44 isabell.valenta

Kreiiert die Anti-Trump-Bewegung einen neuen Feminismus?

Der US-Präsident ist ein bekennender Chauvi, der Sprüche darüber machte, Frauen ungebeten an die „pussy“, also in den Schritt, zu fassen. Trotzdem wurde er zum mächtigsten Mann der Welt gewählt, auch mit Millionen Stimmen von Frauen - mit 52 Prozent der Stimmen weißer Wählerinnen, um genau zu sein. Was dann wiederum Millionen Frauen auf die Straße trieb. In den USA und auch einige in Berlin, Köln und München.
Trump politisiert auch Frauen, die sich sonst nicht politisch outen, sagt die Wolle-Verkäuferin Bornemann. Sind ihre Nachbestellungen von pinken Knäuel ein kleines Zeichen für eine große Bewegung, einen neuen Feminismus, den Trump nun befeuert?
Die Probleme sind die alten

Es scheint jedenfalls seit einigen Jahren immer mehr Stimmen zu geben, die zu diesem großen Label passen: Magazine wie „Edition F“, das „Missy Magazine“ oder die Kampagne „Pink stinks“, die gegen Rollenvorgaben kämpft. Wer Frauen in die Rosa-Schublade steckt, sollte sich schon mal gegen einen Shitstorm wappnen. Gerade bekam eine Baumarktkette etwas Ärger, weil sie „She Sheds“ bewarb - extra Damen-Hütten für den Garten.
Alice Schwarzer, Deutschlands Ober-Feministin, spricht von der „allgegenwärtigen Existenz des Feminismus“, die aber keine Bewegung im engeren Sinn mehr sei. Die Probleme der Frauen hätten zwar neue Formen, sagte sie kürzlich bei einer Podiumsrunde mit zwei „Spiegel“-Autoren, aber es seien im Grunde die alten.
Teilzeit und dem Mann den Rücken frei halten

In Sachen Rollenverteilung etwa sind Österreich und Deutschland nach wie vor altmodisch. Der „Spiegel“ stellte ein „Comeback der Hausfrau“ fest. Frauen mit Kindern sind hierzulande weniger berufstätig als in vielen anderen Ländern und überdurchschnittlich mit Haushalt und Betreuung beschäftigt. Ein Grund ist der hohe Anteil von Teilzeitarbeit. So hat es gerade eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) beobachtet.

Teilzeit und dem Mann den Rücken frei halten:

Das kann Folgen für die Rente von Frauen haben. Auch, wenn Frauen alleinerziehend sind und nach der Zeit mit den Kindern nur schlecht wieder in den Beruf finden. Frauen sind in allen Altersstufen häufiger als Männer von Armut betroffen. Auch bei den Löhnen für gleiche Arbeit gibt es die hinlänglich bekannten Unterschiede, gegen die die große Koalition nun nach langem Streit ein Gesetz auf den Weg gebracht hat.
– Quelle: www.berliner-zeitung.de/26140870 ©2017

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am Sonntag, 12. März 2017 um 15:40 kendra

Wenn der Herr mit der unmöglichen Frisur auch zu sonst nix gut ist, wenn er durch sein Machogehabe das Frauenbewusstsein wieder mehr stärkt, ist es wenigstens etwas Gutes an seiner Wahl.

Und ja es stimmt, wir in Österreich sind altmodisch, die Frauen trauen sich zu wenig zu und unter den Männen sind noch ganz iebe Gockel.

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am Montag, 13. März 2017 um 13:35 Linawa

ich kann nicht so recht erklären, aber der 8.März ist für mich persönlich kein Frauentag. ich empfinde ihn so nicht.
klar, müssen wir für die Rechte der Frauen kämpfen und auf die Ungleichheit aufmerksam machen, aber doch nicht mit einem Tag im Jahr :)

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am Mittwoch, 22. März 2017 um 09:52 coolandwater

Man man man..!

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am Sonntag, 23. April 2017 um 13:24 lativa

oag

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