Technische Berufe
Hallo Mädels,
Mich würde es interessieren, ob eine von euch sich eine Lehrstelle im technischen Bereich annehmen würde. Ich habe nämlich heute in einer Zeitung gelesen, dass viele Unternehmen im technischen Bereich junge Frauen besonders fördert (wie zB ÖBB).
Lg, Lisa
ich bin bei einer versicherung, aber wenn ich nochmals was angehen könnte, würde ich holztechnik machen
oder solarenergie ...
--
niemals geht man so ganz - irgendwas von dir bleibt hier ...
wenn dann in der forschung, wie medizinische technologie oder was biologisches. geht meteorologie oder flugtechnik durch, dann könnte ich mir das auch noch vorstellen.
ich bin aber schon im studienfach pädagogik drinnen
also was typisch weibliches

Hi Lisanet,
kannst du mir den Artikel von Unternehmen die Frauen in technischen Berufen fördern zukommen lassen 
Danke 
Jutta 
Hab dazu nur das gefunden, vielleicht hilft das auch weiter: www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100308_OTS01...erkstaetten-vorbildlich
weiß wer was über die lehre konsdruckteur? angeblich soll man dort lernen wie man die pläne für einen formel1wagen macht :~/
Hallo Sadchick,
Es gibt die Lehrberufe:
und
siehe: www.bic.at/bic_brfzustieg2.php?bereich=bi_bl&bst=K
Der Lehrberuf „KonstrukteurIn“ verbindet Theorie und Praxis, denn er umfasst einerseits eine „theoretische“ Ausbildung im Erstellen von Konstruktionszeichnungen für Maschinen-, Werkzeug-, Metallbau- und Stahlbauteile, andererseits aber auch eine praktische Ausbildung in der Fertigung dieser Teile. Die Fachkräfte dieses Berufs können somit sowohl in der Konstruktion als auch im praktischen Bereich (z.B. im Maschinen- oder Werkzeugbau) eingesetzt werden. Der Lehrberuf hat folgende vier Schwerpunkte, von denen mindestens einer vermittelt werden muss: Werkzeugbautechnik, Maschinenbautechnik, Stahlbautechnik, Metallbautechnik.
Konstrukteur(e)innen fertigen Modellaufnahmen und Skizzen von Werkstücken an und erstellen Zeichnungen von Bauteilen und Baugruppen ihres jeweiligen Einsatzgebietes (Maschinenbau, Werkzeugbau, Metallbau oder Stahlbau). Diese Zeichnungen stellen die Werkstücke in verschiedenen Schnitten (Aufriss, Grundriss, Kreuzriss, Schrägriss) und verschiedenen Perspektiven dar und dienen als Grundlage für die Fertigung bzw. die Programmierung der Fertigungsmaschinen (z.B. CNC-Maschinen, „CNC“ bedeutet „computer-numeric-control“, also computergesteuerte Maschinen). In der Fertigung sind Konstrukteur(e)innen meist mit der Einstellung, Bedienung und Überwachung der Bearbeitungsmaschinen befasst; sie arbeiten aber auch in der Montage (Zusammenbau der fertigen Einzelteile) und in der Endfertigung (z.B. Inbetriebnahme und Optimierung der konstruierten Werkzeuge und Maschinen).
Die Erstellung von Konstruktionszeichnungen erfolgt heute größtenteils rechnergestützt, also am Computerbildschirm. Dies wird als „computer aided design“ oder kurz CAD bezeichnet. Eine erweiterte Form des CAD ist das CAM („computer aided manufacturing“), also das rechnergestützte Produzieren, wobei die Konstruktionsdaten direkt vom Computer zur Fertigungsmaschine geleitet werden. Konstrukteur(e)innen müssen also gut Bescheid wissen über Personalcomputer, PC-Netzwerke, Datenbanken, Internet usw. Bei den Programmen liegt das Schwergewicht auf den Konstruktions- und Zeichenprogrammen, aber es sind auch gute Kenntnisse über andere Programme erforderlich, die häufig benötigt werden, vor allem Textverarbeitungsprogramme, Tabellenkalkulationsprogramme und betriebswirtschaftliche Programme.
Beim Erstellen von Konstruktionszeichnungen fertigen die Konstrukteur(e)innen zunächst Skizzen und Modellaufnahmen an. Für die normgerechte Zeichnungserstellung von Einzelbauteilen und Baugruppen benötigen sie gute Kenntnisse der Normung und der Normen für Konstruktionen. Sie bemaßen die Zeichnungen mit Maßlinien, Maßhilfslinien und Maßzahlen und bringen Fertigungs- und Montagezeichen (grafische Symbole) an.
Konstrukteur(e)innen beherrschen die gängigen handwerklichen und maschinellen Bearbeitungstechniken für Metalle, Kunststoffe und sonstige Werkstoffe (Messen, Anreißen, Feilen, Sägen, Bohren, Senken, Reiben, Gewindeschneiden, Drehen, Fräsen, Passen, Schneiden usw.), ebenso die Herstellung von Verbindungen (lösbare: Schraub- und Stiftverbindungen, Schnellbefestigungssysteme; unlösbare: Schweißen, Löten, Kleben). Die Teilefertigung erfolgt aber heute größtenteils vollautomatisch mittels elektronisch gesteuerter Maschinen. Konstrukteur(e)innen bauen die Teile zu Konstruktionen zusammen und führen teilweise auch Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten daran durch.
Es folgt eine kurze Darstellung der Inhalte der einzelnen Ausbildungs-Schwerpunkte:
Werkzeugbautechnik:
Der Begriff „Werkzeug“ umfasst in der Konstruktionstechnik und in der Fertigungstechnik in erster Linie die Bearbeitungswerkzeuge der sogenannten „Werkzeugmaschinen“. Diese Maschinen sind mit Werkzeugkassetten bzw. Werkzeugkonstruktionen bestückt, aus denen automatisch die für den jeweils nächsten Bearbeitungsschritt benötigten Werkzeuge entnommen und für die Bearbeitung eingesetzt werden. Im weiteren Sinn sind auch alle Maschinenteile gemeint, die unmittelbar an der Werkstoffbearbeitung und –verformung beteiligt sind. (Siehe auch die Lehrberufe „WerkzeugbautechnikerIn“ und „WerkzeugmechanikerIn“!)
Maschinenbautechnik:
Die Maschinenbautechnik befasst sich mit der Konstruktion kompletter Maschinen und Anlagen. Die Aufgaben der Konstrukteur(e)innen reichen hier von der Erstellung der Werkzeichnungen für die einzelnen Konstruktionsteile der Maschinen über die Fertigung der Teile bis hin zum Zusammenbau der Maschinen. (Siehe auch die Lehrberufe „MaschinenbautechnikerIn“, „MaschinenfertigungstechnikerIn“ und „MaschinenmechanikerIn“!)
Stahlbautechnik:
Die Stahlbautechnik umfasst vor allem das Gebiet der Stahlbaukonstruktionen (Gebäude- und Hallenkonstruktionen wie z.B. Werkshallen und Lagerhallen, Portalbau, Behälterbau), im weiteren Sinn aber auch den Fahrzeugbau, den Kranbau, den Kabinenbau oder den Bau von Transport- und Fördereinrichtungen (z.B. Rolltreppen, Aufzügen). (Siehe auch den Lehrberuf „MetalltechnikerIn - Stahlbautechnik“!)
Metallbautechnik:
Der Metallbau befasst sich im Gegensatz zum Stahlbau nicht mit der Konstruktion ganzer Gebäude aus Stahlteilen, sondern vor allem mit der Verkleidung und Ausstattung von Gebäuden mit Metallkonstruktionen. Ein Schwerpunkt im Metallbau sind z.B. Fassadenkonstruktionen und Fensterelemente. (Siehe auch den Lehrberuf „MetalltechnikerIn - Metallbautechnik“!)
Lehrzeit: 4 Jahre
Falls du noch Fragen hast oder Infos brauchst, kannst du dich gerne wieder an mich wenden 
Liebe Grüße
Jutta 
--
Jutta Zagler
Akademische Bildungs- und Berufsberaterin
0664/4296250
info@mona-net.at (MonA-Mail)
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