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EU-Praktika

Um jungen EU-Bürgerinnen einen Vorgeschmack auf die Arbeit bei der Europäischen Union zu geben, bieten die Organe der Europäischen Union Praktika an. Die meisten davon sind unbezahlt, bei manchen wird ein kleiner Zuschuss zu den Lebenserhaltungskosten gewährt. Trotz der geingen Entlohnung sind die Volontariate heiss begehrt.

Im Lebenslauf macht sich ein Praktikum bei einer EU-Institution immer gut. Die Voraussetzungen, die Praktikantinnen mitbringen müssen, sind unterschiedlich. Bei allen sind aber gründliche Kenntnisse einer der elf Amtssprachen der Europäischen Union sowie gute Kenntnisse in einer weiteren dieser Sprachen nötig. Außerdem darf bisher noch kein bezahltes Praktikum oder eine länger als vier Wochen dauernde Anstellung bei einer der Institutionen der EU absolviert worden sein.

EU-Parlament: Das EU-Parlament bietet bezahlte und unbezahlte Praktika für 18- bis 45- Jährige an. Für die bezahlten Praktika ist aber ein Hochschulabschluss Voraussetzung. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich direkt an eine/n Abgeordnete/n zu wenden und um ein Praktikum anzusuchen. Der Vorteil daran ist, dass man sich so vorher aussuchen kann, in welchem Fachbereich und bei welchem Abgeordneten man arbeiten wird. Nachteil: Für welche Tätigkeiten man tatsächlich hernagezogen wird, ist unterschiedlich. Diesen Punkt sollte man bei der Bewerbung unbedingt abklären.

EU-Kommission: Besonders begehrt sind Stellen bei der Kommission (europa.eu.int./comm/stages/index_de.htm ). Zweimal jährlich organisiert die Europäische Kommission fünfmonatige Praktika, sogenannte "stages" für junge HochschulabsolventInnen. Das Höchstalter beträgt 30 Jahre, in begründeten Fällen werden Ausnahmen bewilligt. In der Regel verrichten die PraktikantInnen die Aufgaben jüngerer BeamtInnen. Das heißt, sie schreiben Sitzungsprotokolle, führen Recherchen zu bestimmten Themen durch und bewerten Projekte oder Programme.

EU-Rat: Das Generalsekretariat des Rates (www.consilium.eu.int/cms3_fo/showPage.asp?id=321〈=de&mode=gRates) bietet in jedem Kalenderjahr etwa 75 PraktikantInnenplätze für durchschnittlich drei bis vier Monate an. Uni-AbsolventInnen können sich für bezahlte Praktika bewerben, StudienanfängerInnen nur für unbezahlte. Die PraktikantInnen werden einer bestimmten Dienststelle zugewiesen. Sie beteiligen sich an der Arbeit des Teams, dem sie angehören. Zu den Aufgaben, die ihnen übertragen werden, zählen beispielsweise die Teilnahme an Sitzungen von Arbeitsgruppen und die Abfassung von Sitzungsprotokollen

Pfadfinder für EU-Praktika:
www.bka.gv.at/site/4080/default.aspx

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