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Komplimente sind Glücklichmacher

"Boah, das ist dir echt gut gelungen!" "Wie süß du lächeln kannst!" "Du bist die beste Gedichteschreiberin der Welt!" Komplimente versüßen uns den Tag, heben die Laune und verbessern das menschliche Miteinander.

Warum das so ist? Hört man ein Kompliment, fühlt man sich wahrgenommen und spürt, dass andere Interesse an einem haben. Das stärkt! Allerdings darf das Kompliment nicht floskelhaft wirken, sondern sollte sich schon auf die Person mit ihrer ganz konkreten Eigenschaft beziehen, denn abgedroschene Sprüche werden schnell enttarnt .
Wollt ihr eurer Mutter, Freundin oder eurem Schwarm ein richtig gutes Kompliment machen, solltet ihr etwas wählen, was ihr auch wirklich toll an der Person findet, denn ehrliche Aussagen kommen am besten an. Kennt ihr euer Gegenüber noch nicht so gut, dann überfallt sie auch nicht direkt mit süßen Sprüchen, denn "wer zu schnell mit Komplimenten um sich wirft, wird schnell unglaubwürdig", sagt Volker Drewes, Diplom-Psychologe aus Berlin.


So sehr wir uns auch alle danach sehnen - das Annehmen von verbalen Streicheleinheiten fällt uns fast noch schwerer als das Austeilen. Viele Menschen fühlen sich von Komplimenten schnell überrumpelt und bedrängt. Nicht oft kriegen Leute aus Verlegenheit einen hochroten Kopf, spielen das Kompliment herunter oder werden sogar misstrauisch, weil sie denken, die Person will was von ihnen. PsychologInnen führen das zurück auf mangelndes Selbstbewusstsein, Selbstzweifel oder auch Angst vor Nähe.

Was soll man aber sagen oder tun, wenn man plötzlich ein Kompliment geschenkt bekommt? Muss man es denn nicht zurückgeben? Sollte man nicht bescheiden zu Boden schauen? Ein einfaches freundliches "Danke" reicht aus. Damit macht man auch dem Gegenüber eine Freude, denn zurückgewiesene Komplimente können ziemlich wehtun.

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