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Pisa Studie - viele gehen in die falsche Schule

Eine Analyse der PISA-Studie lässt aufhorchen.
Mehr als die Hälfte der SchülerInnen sitzt offenbar in einem für sie nicht geeigneten Schultyp.
Das ist ein Detail der aktuellen PISA-Studie, das Dienstagabend von Unterrichtsministerin Claudia Schmied und PISA-Österreich-Chef Günther Haider präsentiert wurde.

In vielen Formen von mittleren und höheren Schulen gebe es eine Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler, die dort eigentlich fehl am Platz seien, lautet die Analyse.

In den Handelsschulen meinen gar 71 Prozent, nicht dorthin zu gehören. Von einer "Restschule" spricht daher Haider.


Die Vielfalt an Schultypen von SchülerInnen und deren Eltern wird offensichtlich nicht richtig eingeschätzt und genützt.

Schmied unterstrich, dass der Übertritt in eine Allgemeinbildende Höhere Schule laut PISA mehrheitlich nicht von der Schülerleistung, sondern von sozialen und regionalen Umständen wie Familie und Wohnort (Stadt oder Land) abhängt.
"Hier müssen wir gezielt ansetzen mit Berufs- und Bildungsberatung. Ganz offensichtlich sind wir hier nicht entlang der Begabungen und Talente unserer Schülerinnen und Schüler unterwegs", so Schmied.

Eine Analyse der Gemeinsamkeiten unterschiedlicher "bester Schulen" in Österreich und Möglichkeiten einer Qualitätsoffensive, laufe nach Plan, so Schmied weiter.

Schmied will zu einem "neuen Modus" finden. Mit der ständigen Rückmeldung der Bedürfnisse der Schulen solle laut der Unterrichtsministerin eine "lernende Schule" entstehen.

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