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Teenie Mamis - noch nicht reif fürs Baby

Normalerweise reagieren Mütter sofort und besorgt auf das Schreien ihrer Babys. Bei Teenie Müttern ist dieser Instinkt scheinbar noch nicht so stark ausgeprägt wie bei älteren Müttern.
Das zeigt eine kanadische Studie der Forscherin Jennifer Giardino. 56 minderjährige Mütter bekamen Babygeschrei vorgespielt - erst fremdes, dann auch das Schreien des eigenen Kindes. Dabei wurden die Herzschlagrate und die Kortisolausschüttung gemessen, die beide auf gesteigerte Aufmerksamkeit hinweisen, wenn sie erhöht sind. Die Werte wurden mit denen von jungen Frauen ohne Kind und etwas älteren Müttern mit Baby verglichen. Anschließend wurden junge und ältere Mütter beim Spielen mit ihren Kindern gefilmt.

Rein körperlich reagierten Teenager-Mütter nicht anders auf das Babygeschrei als Teenager ohne Baby. Allerdings fanden sie das Schreien symphatischer als ihre Altersgenossinnen ohne Kinder. Bei den älteren Müttern zeigten sich im Gegensatz zu den Teenagermüttern erhöhte Kortisolwerte und ein schnellerer Herzschlag.

Auch bei der Auswertung der Videos wollen die ForscherInnen entdeckt haben, dass Teenagermütter den Blick häufiger von ihrem Kind abwandten als die älteren Frauen.

Die ForscherInnen vermuten, dass die schwächere Reaktion der jungen Mütter damit zusammenhängt, dass ihr Gehirn sich noch in der Entwicklungsphase befindet. Sie haben darum größere Schwierigkeiten, sich in ihr Baby einzufühlen.

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