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Chlamydien - die schleichende Infektion - besonders Mädchen und junge Frauen betroffen

Keine Angst - eine Chlamydien-Infektion ist noch lange kein Grund zur Panik, denn sie läßt sich leicht behandeln. Wichtig ist allerdings, daß sie rechtzeitig erkannt wird, und genau das ist das Problem: Die meisten, die sich angesteckt haben, wissen gar nichts davon.

Chlamydien werden vor allem beim Sex übertragen. "In der Sauna, im Schwimmbad oder auf öffentlichen Toiletten kann man sich Chlamydien nicht holen"

Besonders gefährdet sind Teens und Twens und laut einer neuen Studie ist jede zehnte Siebzehnjährige davon betroffen.
Bei ihnen sind die Schleimhäute der Geschlechtsorgane, über die Chlamydien in den Körper gelangen, noch durchlässiger als später. Und auch das Immunsystem muß noch üben, solche Krankheitserreger abzuwehren.

Hinzu kommt: Junge Leute wechseln häufiger die Partner als ältere. Auch aus diesem Grund ist bei ihnen das Risiko einer Ansteckung höher.

Die möglichen Folgen der Infektion
bei Frauen:

  • Unterleibsentzündungen,
  • ungewollte Kinderlosigkeit,
  • Eileiterschwangerschaften,
  • immer wiederkehrende Blasenentzündungen.

bei Männern:

  • Entzündungen der Harnröhre, der Prostata und der Nebenhoden,
  • Unfruchtbarkeit als mögliche Folge bei Männern wird ebenfalls diskutiert: Einige Wissenschaftler gehen davon aus, daß Chlamydien auch das Sperma schädigen können.

bei beiden:

  • Bindehaut- und Augenentzündungen. Beides kann auch bei Neugeborenen vorkommen, wenn sie sich während der Geburt bei ihrer Mutter angesteckt haben.
  • erhöhtes Aids-Risiko: Chlamydien schädigen die Schleimhäute. Das Risiko, sich beim ungeschützten Sex mit HI-Viren anzustecken, steigt so auf das drei- bis fünffache,
  • Lungenentzündungen in einer bestimmten Form ("atypische Pneumonie") können auch von Chlamydien ausgelöst werden.

ExpertInnen raten besonders Mädchen und Frauen zwischen 15 und 25 Jahren, sich mindestens einmal im Jahr untersuchen zu lassen. Wird eine Infektion erkannt, ist eine mindestens zehntägige Antibiotika-Behandlung - auch in der Schwangerschaft - unumgänglich. Auch der Partner muß behandelt werden.

Spezielle Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor Chlamydien gibt es leider nicht.

Den einzigen sicheren Schutz bieten Kondome.

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