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Mailen und SMS schädlicher als Kiffen?

Wer oftmals täglich SMS oder E-Mails versendet, läuft Gefahr, zu verdummen. Denn die modernen Formen der Kommunikation können den Intelligenzquotienten kurzfristig stärker senken, als das Rauchen eines Joints.

Zu diesem Resultat kamen WissenschaftlerInnen des King's College in London. Psychologen hatten über 1000 Personen untersucht, die permanent ihre Tätigkeiten für das Schreiben von SMS oder E-Mails unterbrachen.
Deren Intelligen-Quotient sank daraufhin vorübergehend um zehn Prozent. Haschischkonsum hingegen senkte den IQ nur um vier Prozent. Die exzessive E-Kommunikation schadet der Konzentrationsfähigkeit also noch mehr als starkes Kiffen. Zum Vergleich: Eine schlaflose Nacht führt ebenfalls zu einem Rückgang von zehn IQ-Punkten.

Wer unter Infomanie leidet, der Sucht, sich ständig auf dem Laufenden zu halten, zeigt sogar ähnliche Symptome, wie ein Dauerkiffer, belegt die Studie.
Warum das so ist? Die ForscherInnen erklärten den drastischen Abfall damit, dass es für das Gehirn schwierig sei, verschiedene Dinge gleichzeitig zu tun. Wer ständig eine Tätigkeit unterbricht, um nur schnell eine SMS zu beantworten oder kurz eine E-Mail zu schreiben, der versetze sein Gehirn in einen Zustand dauerhafter Alarmbereitschaft. Dass das zu Lasten der Konzentration geht, kann man sich ausmalen.

Eine gute Nachricht beinhaltet die Studie dennoch. Frauen sind davon weniger betroffen als Männer. Bei ihnen betrug der durchschnittliche Aufmerksamkeitsverlust nur fünf Punkte, verglichen mit 15 für Männer. Das zeigt wieder einmal, dass wir weiblichen Wesen besser in Lage sind, mehrere Sachen gleichzeitig zu machen.

Quelle: www.faz.net

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