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Schwangerschaft - Hilfsangebote

Man kann es fast nicht glauben, doch trotz intensiver sexueller Aufklärung in den vergangenen Jahrzehnten werden nach wie vor viele Minderjährige ungewollt schwanger. Im Verhältnis zur Bevölkerungsdichte nimmt Österreich mit 12 Schwangerschaften pro 1.000 weiblichen Teenagern europaweit sogar eine Spitzenposition ein.

Zunächst ist es für die meisten jungen Mädchen ein Schock, festzustellen, dass sie schwanger sind. Dann kommen Ängste und Konflikte auf. Sie müssen Entscheidungen treffen, die sie zum Teil gar nicht überblicken können.
Der soziale und familiäre Druck führt manchmal zu Kurzschlusshandlungen wie z. B. Abtreibungsversuchen ohne ärztliche Betreuung bzw. Verheimlichung der Schwangerschaft. Im schlimmsten Fall kommt es nach der Geburt zur Weglegung bzw. Tötung des Kindes.


Womit sind junge schwangere Mädchen konfrontiert?

  • Angst vor den Eltern
  • Angst, vom Kindesvater verlassen zu werden, mit dem Kind allein zu sein
  • Existenzielle Ängste wegen Geld, Schulbildung und Versorgung des Kindes
  • Zweifel über die Sinnhaftigkeit einer Heirat mit dem Kindesvater
  • Zweifel darüber, ob eine Abtreibung sinnvoll ist
  • Zweifel, ob eine Adoptionsfreigabe sinnvoll ist
  • Angst vor Entscheidungen gegen die Vorstellungen der Eltern, Lehrer oder anderer Bezugspersonen
  • Angst vor Veränderungen der Lebenssituation durch das Kind
  • Angst vor mangelnder Freiheit und Ungebundenheit
  • Angst vor der Verantwortung.

Ein Kind bedeutet für ein junges Mädchen eine enorme Lebensveränderung, ist aber sicher kein Grund, völlig zu verzweifeln!
Es gibt unterschiedliche Standpunkte, wie in einer derartigen Situation verfahren werden sollte. Das ist immer eine individuelle Entscheidung der werdenden Mutter und auch des Vaters. Grundsätzlich sollten auch die Eltern des Mädchens und des Jungen um Rat gefragt werden. Trotzdem bestimmt das schwangere Mädchen die weitere Vorgangsweise. Es kann und darf weder zu einer Abtreibung, noch zum Austragen der Schwangerschaft gezwungen werden. Wichtig ist - sobald man von der Schwangerschaft weiß - zum Arzt zu gehen und eine Beratungsstelle aufzusuchen. Manchmal erleichtern die Gespräche mit dem Arzt bzw. mit den Beratenden in der Folge auch das Geständnis vor den Eltern - falls dieses nicht schon vorher erfolgt ist.

Wie kann einem schwangeren Mädchen geholfen werden?

Wenn du schwanger bist, kannst du dir Rat und Unterstützung bei vielen Leuten holen. Die Entscheidung, ein Kind zu bekommen oder nicht, liegt aber immer bei dir. Einen allgemeinen Ratschlag, was im Fall einer ungewollten Schwangerschaft zu tun ist, gibt es nicht.
Die Frage, ein Kind auszutragen oder nicht, ist für dein weiteres Leben von entscheidender Bedeutung. Nimm dir für diese Entscheidung Zeit, um für dich das Richtige zu finden.
Hole dir sobald wie möglich Hilfe und Unterstützung in einer Beratungsstelle oder von einer Person, der du vertraust.

Im besten Fall erklären sich deine Eltern nach dem ersten Schock bereit, das Enkelkind mit zu betreuen. So kann beispielsweise die Schullaufbahn beendet und das Erlernen eines Berufes realisiert werden.
Leider gibt es auch Mädchen, die verstoßen werden, also das Elternhaus verlassen müssen. Generell - und speziell für diese jungen Mütter - gibt es die Möglichkeit, sich an Beratungsstellen für Familienplanung, kirchliche Stellen etc. zu wenden, welche die entsprechenden Adressen und die Rechtslage kennen.

Gemeinsam mit den Beratenden kann das Mädchen Entscheidungen darüber treffen, wie es sich seine Zukunft mit dem Kind vorstellt, ob der Schulbesuch für die Dauer der Schwangerschaft und für die erste Zeit mit dem Kind unterbrochen wird oder nicht.
Die Beratungsstellen kennen die Adressen und Vorraussetzungen z. B. für den Einzug in Wohnheime bzw. die Aufnahme in Schulen für junge Mütter. In solchen Einrichtungen wird das Kind von Sozialarbeiterinnen betreut, während die Mutter den Unterricht besucht.

Wenn die Schwangere dazu bereit ist, das Kind auszutragen, aber nicht offiziell mit dem Jugendamt über eine Adoption reden möchte, besteht für sie die Möglichkeit, das geborene Kind in einem Babynest straffrei abzugeben (z. B. im Wiener Wilhelminen-Spital). Dort wird das Kind sofort versorgt. Die Mutter hat dann Zeit innerhalb einer Frist von acht Wochen zu überlegen, ob sie das Kind behalten will oder zur Adoption freigeben möchte.


Wo kannst du dich im Falle einer Schwangerschaft hinwenden:

an unsere Psychologin Angelika angelika@mona-net.at (MonA-Mail)

An unsere Partnerinnen in den
Mädchenberatungsstellen

Frauenberatungsstellen in allen Bundesländern:

www.frauenratgeberin.at/cms/frauenratgeberin/adresse_thema.htm?thema=FT

Burgenland
MonA-Net
Link zu weiteren Beratungseinrichtungen
www.afsg.at/index.php?p=36


Wien:

YoungMum
Begleitung, Betreuung und Beratung während der Schwangerschaft, Geburt und im ersten Lebensjahr des Babys durch Gynäkologen, Hebammen, Sozialpädagogen und Psychologen
www.khgh.at

Beratungsstelle der Erzdiözese Wien
Beratung und Unterstützung bei der Entscheidungsfindung, wie du zu deiner Schwangerschaft stehst. Rat und Hilfe in der Zeit der Schwangerschaft und während des ersten Lebensjahres des Kindes. Informationen über Rechte und finanziellen Ansprüche
www.hilfsfonds.or.at

Mag.11
www.wien.gv.at/menschen/magelf/baby/index.html

Steiermark:
www.schwangerenberatung.at/‎;
www.verwaltung.steiermark.at/cms/beitrag/11683036/74837524/

Salzburg:
www.babynest-salzburg.at
www.kija.at/sbg/‎;

Kärnten
www.fgz-kaernten.at/11819.htm

First Love Ambulanz
Landeskrankenhaus Klagenfurt
9020 Klagenfurt

First Love-Ambulanz
Krankenhaus der Barmherzigen Brüder
9300 St. Veit an der Glan

First Love-Ambulanz
Landeskrankenhaus Wolfsberg
9400 Wolfsberg

Niederösterreich

First Love
Ordination
Dr. Ferdinand Floder
2136 Laa/Thaya
First Love-Ambulanz
Landesklinikum Waldviertel Horn
3580 Horn

Jugendambulanz
Gynäkologische Abteilung
Landesklinikum Mostviertel Melk
3390 Melk

Teenagerambulanz
Landesklinikum Mostviertel Scheibbs
3270 Scheibbs

Tirol

First Love
Bezirkskrankenhaus Reutte
Gynäkologische Ambulanz
6600 Ehenbichl

First Love
Krankenhaus Zams
Gynäkologische Ambulanz
6511 Zams

First Love
Krankenhaus Kufstein
6330 Kufstein

First Love
Landeskrankenhaus Innsbruck
Gynäkologische Ambulanz
6020 Innsbruck

Vorarlberg
First Love
Allgemeines Krankenhaus der Stadt Dornbirn
Gynäkologische Ambulanz
6850 Dornbirn

First Love
Landeskrankenhaus Feldkirch
Gynäkologische Ambulanz
6807 Feldkirch

First Love
Landeskrankenhaus Bludenz
Gynäkologische Ambulanz
6700 Bludenz

Oberösterreich
Bily
Jugend-, Familien- und Sexualberatung
Weißenwolffstraße 17a
4020 Linz
Tel: 0732/77 04 97
e-mail: beratung@bily.info (MonA-Mail)
web: www.bily.info

First Love Ambulanz
Allgemeines Krankenhaus Linz
4020 Linz

First Love Ambulanz
Krankenhaus Wels
4600 Wels

First Love Ambulanz
Landeskrankenhaus Freistadt
4240 Freistadt

First Love Ambulanz
Landeskrankenhaus Kirchdorf
4560 Kirchdorf an der Krems

First Love Ambulanz
Landeskrankenhaus Steyr
4400 Steyr

First Love Ambulanz
Landeskrankenhaus Schärding
4780 Schärding

First Love Ambulanz
Landeskrankenhaus Rohrbach
4150 Rohrbach

First Love-Ambulanz
Allgemeines Krankenhaus St. Josef
5280 Braunau

First Love-Ambulanz
Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern
4910 Ried im Innkreis

First Love-Ambulanz
Landeskrankenhaus Bad Ischl
4820 Bad Ischl

First Love-Ambulanz
Landeskrankenhaus Gmunden
4810 Gmunden


Babyklappen in Österreich

Eine Babyklappeist eine Vorrichtung, mit der Neugeborene anonym abgegeben werden können.Dabei wird das Baby durch eine Klappe in ein Wärmebett gelegt. Durch das Wiederverschließen der Klappe wird, meist um wenige Minuten zeitversetzt, um den Schutz der Anonymität der Mutter zu gewährleisten, ein elektronischer Alarm ausgelöst und Hilfe herbeigerufen. Die Mutter kann in der Zwischenzeit unerkannt weggehen.

Babyklappen sollen es Müttern oder anderen Personen in Not ermöglichen, ein Neugeborenes anonym in die Obhut anderer zu geben. Sie sollen auf diese Weise Kinder vor Tötung oder Aussetzung schützen.

Hier findest du eine Liste aller Krankenhäuser in Österreich
die Babyklappen anbieten.
www.gesundheit.gv.at/Portal.Node/ghp/public/fi...klappen_Oesterreich.pdf

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