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Die Chance ist weiblich!

Mädchen in Männerdomänen? Ja, bitte!

Wir zeigen euch hier Beispiele von gelebter Frauenpower und wie Mädchen in nicht typischen Frauenberufen Erfolg haben können.

Wir fordern: Männer, her mit euren Jobs! Frauen, die in männliche berufliche Domänen vordringen wollen, müssen damit bereits als Mädchen bei der Wahl ihrer Lehre beginnen.

Die beliebtesten Lehrberufe der Mädchen sind weiterhin:
- Verkäuferin
- Bürokauffrau
- Friseurin
- Restaurantfachfrau
- Köchin
- usw.

Das Interesse von Burschen liegt weiterhin in den Bereichen Kfz-Mechanik- bzw. Elektroinstallateurbetriebe, gefolgt von Verkäufer und Maschinenbautechniker.

Konzentrieren sich die Mädchen weiter auf diese wenigen Berufsgruppen, so steht das ihrem späteren beruflichen Aufstieg im Weg. Immer noch gilt die Regel, dass sowohl das gesellschaftliche Image sowie die Bezahlung in männerdominierten Branchen höher ist.


© tOP im jOB

Zeit für einen Wandel

Nun zu Nicole Hernandez, die sich für eine Lehre als Einzelhandelskauffrau bei T-Mobile - jedoch mit Schwerpunkt Telekommunikation - entschieden hat. Sie hatte einen Job mit guten Zukunftsperspektiven gesucht, weshalb sie mit Absicht einen nicht typischen Frauenberuf gewählt hat. In der Lehre beschäftigte sie sich mit technischen Grundlagen, denn das Interesse an Handys war schon immer vorhanden. Auf das Zeitungsinserat wurde sie durch ihre Mutter aufmerksam. Natürlich ist sie, wie die meisten Anderen auch, während ihrer Ausbildung auf einige Herausforderungen gestoßen, aber sie ist glücklich diese Entscheidung getroffen zu haben.

Mittlerweile ist Nicole Hernandez Verkaufsberaterin in einem Shop in der Wiener Innenstadt.

Faszination Autos

Natürlich gibt es auch Mädchen, wie zum Beispiel Sabine Presslauer, die trotz Widerstand im Elternhaus ihren Weg gehen. Im Jahr 1991 setzte sich gegen die Skepsis ihres Vaters durch und begann eine Lehre in seiner Kfz-Werkstatt. Mit nur 24 Jahren Jahren, d.h. 8 Jahre später übernahm sie den Betrieb in Kärnten. Seither beginnt ihr Tag bereits oft schon um fünf Uhr morgens, aber der Zugang, den sie zu ihren Kunden - insbesondere weibliche Kundinnen - hat, lässt die Werkstatt erfolgreich bleiben.

Maßnahmen

Klar ist, dass die Anstrengungen der Politik vervielfacht werden müssen, um Mädchen und jungen Frauen den Weg in traditionelle Männerdomänen zu öffnen. Auch das Arbeitsmarktservice fördert Betriebe, die dieses Anliegen unterstützen. Beratungen in den Schulen sollen den Mädchen Mut machen und sie auf andere Gedanken bringen - wie etwa auf Ideen, die abseits der klassischen Frauenberufe liegen.

(Quelle: Vgl. NEWSAT, Top im Job)

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