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UNICEF-Mädchengipfel gegen Genitalverstümmelung und Kinderehe

Genitalverstümmelungen und Zwangsehen von Mädchen sind immer noch weit verbreitet. Auf einem "Mädchengipfel" macht die Kinderrechtsorganisation Unicef auf die Probleme aufmerksam, die Millionen Menschen betreffen.

Mehr als 700 Millionen der heute weltweit lebenden Frauen wurden nach UN-Angaben schon im Kindesalter verheiratet. Die Zahlen seien in den vergangenen drei Jahrzehnten kaum zurückgegangen, teilte das UN-Kinderhilfswerk Unicef in London mit. Dort organisiert Unicef gemeinsam mit der britischen Regierung zum ersten Mal den Mädchengipfel "Girls Summit 2014", um auf Kinderehen und Genitalverstümmelung aufmerksam zu machen.

Den neuen Daten zufolge leben weltweit 130 Millionen Mädchen und Frauen, denen die äußeren Geschlechtsorgane ganz oder teilweise entfernt wurden. Besonders in Ländern in Afrika und dem Mittleren Osten sind diese Praktiken noch weit verbreitet. Anhaltende Blutungen, Infektionen und Unfruchtbarkeit sind die Folgen.

Kinderehen betreffen Millionen Mädchen jedes Jahr: Eins von drei Mädchen in Entwicklungsländern ist bereits vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet, manche sind nicht älter als acht Jahre. "Mädchen sind kein Eigentum. Sie haben das Recht, über ihr Schicksal zu bestimmen. Wenn sie das tun, profitieren alle" erklärte Unicef-Geschäftsführer Anthony Lake.

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