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Was macht uns glücklich?

Besonders wichtig sei es, Dinge mit Freude zu machen und darin einen Sinn zu sehen!!!

Es muss nicht gleich ein Lottogewinn, auch ein schöner Sonnenuntergang, eine 1 in Mathematik oder eine gute Mehlspreise können glücklich machen. In Innsbruck diskutieren etwa 1.000 Psychologen aus 61 Ländern über die neuesten Erkenntnisse aus der Glücksforschung.

„Man kann keinem Menschen auf den Kopf zusagen, was ihn glücklich machen wird“, so der Kongresspräsident Professor Stefan Höfer von der Medizinischen Universität Innsbruck. „Es gibt keine Checkliste, die man abarbeiten kann damit man danach glücklich ist.“ Laut Höfer ist das wichtigste für Menschen nicht Geld oder Gesundheit.....sondern andere Menschen!

So konnte etwa eine Studie zeigen, dass Lottogewinner und Menschen, die nach einem Unfall im Rollstuhl sitzen, nach einer gewissen Zeit wieder genauso zufrieden mit ihrem Leben waren wie vor den Geschehnissen.

Glück ist gesund
Was den Gefühlen gut tut, ist auch gut fürs Herz. Eine Langzeitstudie an der Columbia University hat gezeigt, dass Menschen, die mit ihrem Leben nicht zufrieden waren, 10 Jahre später eine viel höhere Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten.

Übung macht den Meister
Glücklichsein kann man üben – es gibt 3 Faktoren, die das Gefühl beeinflussen.

1. Die Umwelt in der wir leben. So sind Menschen in einem geregelten Staat etwa glücklicher als in einem korrupten Staat.

2. Die Genetik beeinflusst die Bandbreite des Glücks – die Gene machen sogar bis zu 40% aus. Vergleichbar ist das mit dem musikalischen Gen: jemand, der weniger musikalisch ist, muss zum Erlernen eines Instruments länger üben als jemand, der musikalisch ist.

3. Wir selbst können zu unserem Glück beitragen, indem wir unser Verhalten steuern. Dazu gibt es eine „Drei-Sätze-Übung“: Dabei nimmt man sich über 14 Tage jeden Abend Zeit, etwa beim Zähneputzen, und überlegt was an dem Tag gut war, was einen berührt hat, was Spaß gemacht hat. Das kann auch einfach der Weg in die Schule/ins Büro bei schöner Herbstluft gewesen sein. Oder eine Freundin, die etwas nettes gesagt hat.

Eine Studie hat gezeigt, dass Menschen, die diese Übung machen, schon nach einem halben Jahr mehr Wohlbefinden verspürt haben als eine Vergleichsgruppe, die einfach nur Eindrücke vom Tag aufgeschrieben hat.

Quelle: www.kurier.at

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