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Bei Mobbing hilft kein Wegschauen! „No blame approach“-Training in Oberwart

  • No blame approach

„Ich werde/wurde gemobbt“ ist vielerorts immer noch ein geflügeltes Wort, das gerne in den Mund genommen wird, wenn wir uns gekränkt und/oder ausgeschlossen fühlen.

Im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt hat der Verein Frauen für Frauen Burgenland über das österreichweite Projekt der „Plattform gegen Gewalt in der Familie“ - www.gewaltinfo.at eine zertifizierte Fortbildung angeboten, die einen Zugang ohne Schuldzuweisungen (no blame approach) wählt.

Ilka Wiegrefe, zertifizierte No blame Approach Trainerin, hat einen genauen und differenzierten Blick auf das inflationär gebrauchte Wort. Erst wenn gewisse Kriterien erfüllt sind, spricht sie von Mobbing und hat dazu fundiertes Wissen und Werkzeug, um das Geschehene nicht zu umgehen, sondern einen guten und wertschätzenden Weg für alle Beteiligten vorzugeben und zu begleiten.
Werden alle Beteiligten, nicht nur der/die Betroffene in das Procedere eingebunden, ändert sich die destruktive Dynamik in ein gutes und nachhaltig empathisches Miteinander.

Einige LehrerInnen und Fachleute aus dem psychosozialen Bereich haben sich nun eingehend mit der Thematik beschäftigt und werden künftig auch dafür sorgen, dass es im Südburgenland Ansprechpersonen gibt, die sich zutrauen, die Thematik zu bearbeiten. Eine Schule aus Güssing wird mit dem „No blame approach“ als erste im Burgenland zertifiziert und damit für künftige SchülerInnen und Eltern nachweislich nicht wegschauen.
Nähere Infos unter: www.schulen-lösen-mobbing.at/

Claudia Horvath-Griemann,
Beraterin Frauenberatungsstelle Oberwart

Auf den Fotos:
TeilnehmerInnen und die zertifizierte No blame Approach Trainerin Ilka Wiegrefe

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