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Fotos und Zusammenfassung vom Girlsday 2003

Im Technologiezentrum in Eisenstadt fanden sich ca. 80 Mädchen aus verschiedenen Schulen der Umgebung ein um sich in den Firmen ICODEX, IT Land und Funktionswerkstoffe GmbH. umzusehen.

Die Betriebe machen mit, weil ihnen durch das Festhalten an „typisch weiblichen“ Berufen häufig ein Potenzial gut qualifizierter Bewerber- innen entgeht und sie den jungen Frauen die Chance auf interessante Ausbildungs- und Arbeitsplätze geben möchten.

Nach einer Einführung und Begrüßung durch Landesrätin Verena Dunst, dem Geschäftsführer des Technologiezentrums Eisenstadt und den FirmenchefInnen, hatten die Mädchen die Möglichkeit sich mit den Anforderungen von frauenuntypischen Berufen auseinanderzusetzen.

Die Ansprechpartner in den einzelnen Firmen erklärten, dass Mädchen und Frauen als Mitarbeiterinnen jederzeit willkommen und sogar erwünscht wären.
Am Arbeitsmarkt der Zukunft seien vor allem Flexibilität, Kreativität, Team- und Kommunikationsfähigkeit und innovatives Denken gefragt.
Ein weiterer Schwerpunkt sind Computer- und Fremdsprachenkenntnisse, sowie die Bereitschaft sich laufend weiterzubilden.

Obwohl einige der verwendeten Begriffe wie Innovation, Teleworking, Kommunikationstechnologie, Softwareentwicklung, Back Office Bereich, ...
den Mädchen völlig fremd waren, konnten sie sich doch ein Bild über die künftigen berufliche Anforderungen machen.

Es war sicher interessant im IT Land einer Webdesignerin bei der Arbeit zuzusehen, bei der Funktionswerkstoffe GmbH. "Stoffbatterien" kennenzulernen oder durch ein spezielles Mikroskop Fasern von einem tausendstel Millimeter zu betrachten

Kommentare von den Mädchen:

  • "...schon interessant, aber viel zu schwer.."
  • "...in der HTL sind ja lauter Buben.."
  • "...Ich hab gar nicht gewusst, dass man mit dem Computer auch so schöne Sachen machen kann..."
  • "...wenn ich zu verschiedenen Zeiten arbeiten muss, dann seh ich ja meine Freundinnen nicht ..."
  • "...so viiieeel kann ich da verdienen?..."
  • "...Ob das meine Eltern erlauben?..."
  • "...ich versteh ja die ganzen Fremdwörter nicht, was bitte heißt innovativ und so? .."
  • "... so eine Arbeit in der Forschung könnte mir schon gefallen, aber die Frau dort (Firmenchefin) hat ja urlang studieren müssen..."
  • "..Ich möchte da ein Praktikum machen..."
  • "...vielleicht bekomme ich da einen Lehrplatz nächstes Jahr..."

Auch die Arbeitsbedingungen bei der Firma ICODEX - ein Mitarbeiter lebt in Spanien, der andere arbeitet von zu Hause aus, ... Kriterien bei Softwareentwicklung - waren den Mädels völlig fremd.

Leider war es nicht möglich, dass die Schülerinnen praktisch mitarbeiten durften um sich in diesen neuen Berufen selbst zu erleben.

Eine Anregung für den Girlsday 2004 ist es auf jeden Fall.

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