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"Kurs" - Film über die Problematik arbeitsloser Jugendlicher Burgenland/Westungarn

Der neue Film "Kurs" von Peter Wagner beleuchtet die Situation arbeitsloser Jugendlicherkurz vor der EU-Erweiterung.

Der burgenländische Regisseur zeigt die Problematik arbeitsloser Jugendlicher im Grenzraum Burgenland - Westungarn auf.

Peter Wagner hat sechs burgenländische und sechs ungarische Jugendliche portraitiert. Die Jugendlichen haben eine Gemeinsamkeit - sie sind arbeitslos. Der Werdegang der Jugendlichen soll weiterverfolgt, in etwa zwei Jahren eine Fortsetzung mit den gleichen Jugendlichen gedreht und dargestellt werden, wie sich ihr Leben in den vergangenen Jahren verändert hat.

In einer Grenzregion ist der Sündenbock für die eigene Arbeitslosigkeit unter Umständen sehr schnell gefunden, nämlich in "denen, die ein paar Kilometer entfernt wohnen, über die Grenze kommen und mir die Arbeit wegnehmen", so Wagner.

Der zweisprachige Film - mit deutschen oder ungarischen Untertiteln - wurde gestern (20.1.) in der Cselley Mühle uraufgeführt. Der Interregionale Gewerkschaftsrat IGR hat die Finanzierung des ungarischen Parts übernommen. Projektträger ist der ÖGB Burgenland.

Den IGR Burgenland-Westungarn gibt es seit 1. Juli 2002. Er versteht sich als eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit ungarischen Gewerkschaftsbünden in den drei Grenzkomitaten Györ-Moson-Sopron, Vas und Zala. Der IGR soll mögliche Nachteile und negative Auswirkungen, die für ArbeitnehmerInnen aus Österreich und aus Ungarn durch den EU-Beitritt Ungarns entstehen können, abfedern bzw. einschränken. Eine der wichtigsten Arbeitsschwerpunkte des IGR ist die Rechtsberatung, die, wie andere Veranstaltungen auch, immer zweisprachig (ungarisch und deutsch) geführt wird.

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