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Stimmt nicht …!

Durch häufiges Schneiden bekommt man dickes Haar
Schön wär’s. Das Wachstum reguliert jedoch allein die Haarwurzel. Wird sie über die Blutgefäße mit den nötigen Nährstoffen versorgt, läuft alles optimal, und das Haar wächst einen bis eineinhalb Zentimeter im Monat. Mehr ist nicht drin. Aber: Wenn die Spitzen alle vier Wochen geschnitten werden, wirkt das Haar fülliger.

Pflegestifte trocknen die Lippen aus
Stimmt nicht. Das hieße, der Stift trocknet die Lippen aus. Tut er aber nicht. Im Gegenteil: Weil in der zarten Lippenhaut nur wenig Talgdrüsen sitzen, die sie geschmeidig halten, gleichen Pflegestifte den Fettmangel aus und bilden einen Schutzfilm. Das ist besonders bei Kälte oder aggressiven UV-Strahlen wichtig. Wer nicht mehr ohne Stift auskommt, hat sich einfach an den samtigen Pflegefilm auf dem Mund gewöhnt.

Wer viel Schokolade isst, bekommt Pickel
Vergiss es! Neueste Studien haben bewiesen, dass kein Zusammenhang zwischen Hautunreinheiten und Schoko-Genuss besteht. Dermatologen erklären den Irrtum so: Unter Stress steigern Hormone die Aktivität der Talgdrüsen, und damit erhöht sich das Entzündungsrisiko der Haut. Außerdem wächst die Lust auf Süßes. Darum greifen viele Mädchen und Frauen öfter zum Schokoriegel – und geben ihm die Schuld an sprießenden Pickeln.

Baby-Öl ist ein guter Augen-Make-up-Entferner
Gelogen! Das Öl pflegt wunde Babyhaut zart, eignet sich aber nicht für die hochempfindliche Augenpartie, weil es einen bleibenden Fettfilm hinterlässt und die Bindehaut reizt. Benutze lieber nur spezielle Augen-Make-up-Entferner, die Mascara, Lidschatten & Co. auf die sanfte Tour lösen. Angeboten werden sie als Gel, fertig getränktes Pad, Lotion oder (restlos abwaschbares) Öl.

Rasierte Beinhaare wachsen stärker nach
Diese Behauptung lässt sich klipp und klar mit „falsch“ beantworten. Die nachwachsenden Härchen wirken nur dicker, weil der Rasierer die zarte Spitze kappt und sich dann der stumpf geschnittene Schaft aus der Haut schiebt. Stoppelfreie Alternative: Enthaaren mit Wachs oder einem Epiliergerät. In beiden Fällen werden die Haare samt Wurzel herausgezupft. Dadurch wachsen sie auf Dauer nicht nur viel langsamer nach, sondern auch dünner.

Nagellack hinterlässt brüchige Nägel
Heutige Lacke bestehen aus verträglichen Kunstharzen, die sogar noch pflegende Proteine, Vitamine und stärkendes Kalzium enthalten. Kein Grund also, auf den Farbtupfer zu verzichten. Gehe aber vorsichtig und sparsam mit Nagellackentfernern um. Je nach Inhaltsstoffen können sie den Nägeln Fett und Feuchtigkeit entziehen. Gute Entferner enthalten verdünntes Aceton (Lösungsmittel) und viele Pflegestoffe.

Puder verstopft die Poren
Noch so ein Irrglaube aus der „Steinzeit“ des Make-ups. Früher benutzte man Reis- oder Getreidemehl als Basis für Gesichtspuder. Das quoll in den Poren auf, verstopfte sie und verursachte Mitesser und Pickel. Heute werden Talkum, Kaolin und pflegende Stoffe wie Seide zu mikrofeinen Partikelchen zermahlen, die gut haften, Fett aufsaugen und durch lichtreflektierende Pigmente sogar Fältchen austricksen.

Klettwickler schädigen das Haar
Davor brauchst du keine Angst zu haben. Klettwickler sind mit ultrafeinen Synthetikschlingen beschichtet, in denen die einzelnen Haare haften bleiben, ohne dass ihre Schuppenschicht verletzt wird. Und weil du dir das Feststecken mit Haarnadeln sparen kannst, sind Klettwickler (in vielen Größen erhältlich) das ideale Styling-Utensil auf Reisen. Zusatz-Tipp, damit heiße Föhnluft die Haare nicht kaputtmacht: Vorher Styling-Spray mit Hitzeschutz aufsprühen. Bringt die Frisur in Form und schützt zusätzlich vor dem Austrocknen.

Fettige Haut muss häufig und gründlich gewaschen werden
Wer hat dieses Märchen erfunden? Ständiges Reinigen kann den Fettglanz nicht besiegen, er wird sogar noch schlimmer: Weil die Haut nicht nur Fett, sondern auch zu viel Feuchtigkeit verliert, produzieren die Talgdrüsen um so fleißiger weiter. Lasse es bei einer leichten Reinigung am Morgen und einer intensiveren am Abend bewenden. Ideal sind fettfreie schäumende Gele oder sanfte Cleansing-Lotionen, die Talg entfernen, ohne den Schutzmantel der Haut zu sehr anzugreifen. Immer mit beruhigenden und feuchtigkeitsspendenden Tonics nachreinigen.

Quelle: www.fuersie.de

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