Mädchen halten sich laut Pisa Studie für untalentierter

Laut einer  Pisa-Studie von 2018 von mehr als 500.000 SchülerInnen in 72 Ländern halten sich Mädchen im Vergleich zu gleichaltrigen Jungen als weniger begabt bzw. untalentiert in Gegenständen wie Mathematik  und Naturwissenschaften. Die Mädchen zeigen mehr Angst darin auf zu versagen bzw. etwas nicht zu können. Sie sprechen von Angst davor etwas nicht so gut zu können.

Die Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen sind umso mehr vorhanden, je besser die Leistung der SchülerInnen ist und je höher der wirtschaftliche Entwicklungsstand eines Landes ist.

Dies wirkt sich natürlich auf den Selbstwert der Mädchen aus sowie auf Ziele und Chancen!

Ursache dafür scheint ein “Talent-Stereotyp” zu sein, bei welchem Jungen in vielen Bereichen wie bspw. in Mathematik als “besser” und “talentierter” gelten.

Mehr Infos unter standard.at

Diese Ergebnisse zeigen wieder auf, wie wichtig es ist Mädchen in ihrem Selbstwert zu stärken und aufzuzeigen, dass Mädchen die selben Talente und Chancen besitzen und verdienen wie die gleichaltrigen Jungs!

MonA-net.at - sparen

Was kostet das Leben

Viele Jugendliche bekommen ab dem Alter von ca. 10 Jahren regelmäßig Taschengeld. Dies kann je nach Vereinbarung mit den Eltern stark variieren. Unabhängig vom Betrag ist es eine tolle Möglichkeit um den Umgang mit Geld zu lernen bzw. zu üben.

Traurig ist die Tatsache, dass Mädchen im Vergleich zu gleichaltrigen Burschen weniger Taschengeld bekommen. Das bedeutet, dass bereits beim Taschengeld der “Gender Pay Gap” beginnt.

Aufgebessert werden kann das Taschengeld auf jeden Fall durch zusätzliches Einkommen. Während Kinder bis 15 Jahren dies durch zusätzliche Haushaltstätigkeiten wie Auto waschen, Rasen mähen etc. dazu verdienen können.

Jugendliche ab 15 Jahren und Vollendung der 9. Schulstufe offiziell ihr Geld durch Nebenverdienste wie bspw. im Verkauf dazu verdienen.

 

Wichtig wäre es, sich das Geld richtig einzuteilen! Hier einige Tipps dazu:

Einnahmen und Ausgaben mitdokumentieren nur gewünschte und notwendige Ausgaben tätigen (d.h. keine unüberlegten Käufe) ein Teil des Geldes ansparen (damit kann man sich dann auch größere Sachen leisten und unvorhergesehene Ausgaben sich leisten).

Ungewollte/nicht mehr benötigte Dinge verkaufen (wie bspw. Kleidung, Gegenstände, PC-Spiele die nicht mehr benötigt und verwendet werden und in einem guten Zustand sind) Sparschwein mit Kleingeld füttern.

Unter diesem Link könnt ihr euch tolle Infos zu diesem Thema herunterladen!

MonA-net.at - Auslands Semester

Jobben und Praktika im Ausland

Auslandsaufenthalt

 

Praktikas und Jobs im Ausland sind inzwischen schon Gang und Gebe.

Ab 16 Jahren könnt ihr ein Praktikum machen.

Hier findet ihr einige der vielen Vorteile …

  • ein neues Land und eine andere Kultur kennen zu lernen
  • die Möglichkeit eine neue Sprache zu lernen
  • praktische Erfahrungen zu sammeln
  • neue Kontakte zu knüpfen
  • macht sich ganz toll in deinem Lebenslauf

Als Kosten fallen unter anderem an …

  • die Vermittlungsgebühr bei einer der Agenturen, die für den Kontakt herstellen
  • die Reisekosten
  • die Lebenserhaltungskosten

Das Land Burgenland (https://www.burgenland.at/foerderungen) vergibt Förderungen!!!

Folgende Einrichtungen bieten zum Beispiel Hilfe bei der Suche des passenden Ferialjobs bzw. Praktikums an:

Travelworks
Projects-Abroad

Nähere Infos

zur rechtlichen Lage und anderen Fragen findet ihr HIER

Wenn ihr dieses Abenteuer lebt, dann berichtet uns bitte davon, denn viele andere MonAs sind auch motiviert und neugierig!

MonA-net.at - geschlechtssensible Berufsorientierung

Was will geschlechtssensible Berufsorientierung und …

… warum wirkt sich dies auch später finanziell sehr stark aus? Was will geschlechtssensible Berufsorientierung?

Geschlechtssensible Berufsorientierung ermutigt Mädchen und Burschen, Tätigkeiten und Berufe aus „geschlechtsuntypischen“ Arbeitsfeldern auszuprobieren und Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Grundsätzliches Interesse vorausgesetzt, sollen Mädchen und Burschen unterstützt werden, sich Kompetenzen anzueignen, welche aufgrund ihrer männlichen oder weiblichen Sozialisation vernachlässigt wurden.

Damit leistet geschlechtssensible Berufsorientierung einen gesellschafts-politischen Beitrag zu einer gleichberechtigten Arbeitswelt und unterstützt individuelle Entwicklung abseits von Rollenklischees.

Den Kindern und Jugendlichen soll dabei signalisiert werden, dass es viele Wege gibt, sich für einen Beruf zu entscheiden.

Wichtig ist, Kinder und Jugendliche dabei zu begleiten, die eigenen Fähigkeiten auszuloten und möglichst viele Berufe anzudenken und zu überprüfen. Die LehrerInnen, Eltern und sonstige Vorbilder sollten Mut, Kreativität, Neugierde und Selbstvertrauen bei Kindern und Jugendlichen fördern, um den eigenen Weg zu finden – denn Berufsorientierung beginnt im Kopf!

Berufswahlprozesse verlaufen nicht linear. Ideen werden aufgegriffen, wieder verworfen, es gibt aktive Phasen, dann wieder Phasen, in denen der/die Jugendliche sich zurückzieht und nach außen hin inaktiv wirkt.

In dieser Phase des Umbruchs wählen Mädchen und Buben häufig das Bekannte, da dies Sicherheit gibt. Tatsache ist, dass es nach wie vor bei Mädchen und Burschen getrennte „Hitlisten bei Lehrberufen“ gibt. Fast die Hälfte (48%) aller weiblichen Lehrlinge sind in den drei Lehrberufen: Einzelhandelskauffrau, Bürokauffrau und Frisörin/Perückenmacherin anzutreffen.

Auch Burschen haben ihre Hitliste (Metalltechnik, Elektrotechnik und KFZ-Technik), allerdings ist die Konzentration auf diese drei Branchen (37%) deutlich geringer, ihr Berufswahlspektrum ist größer.

Oft orientieren sich Jugendliche mehr an der Geschlechterfrage „Ist das ein guter Beruf für Frauen/Männer?“ als an der Überprüfung ihrer eigenen Fähigkeiten und Interessen. In unserer Gesellschaft gibt es bis heute eine Differenzierung nach geschlechterbezogenen Berufen, welche sich in unterschiedlicher Bezahlung (Gender Pay Gap)* und in der Wertschätzung sogenannte „Männer- bzw. Frauenberufe“ ausdrückt. Dies hat zur Folge, dass sich der Großteil der Mädchen für einen schlechter bezahlten Frauenberuf mit wenig Aufstiegschancen entscheidet und wenige Burschen in Branchen wie beispielsweise dem Sozialbereich zu finden sind – obwohl sie hier dringend benötigt werden würden.

*Beachtet bitte, dass der pay gap (und zwar ist dies Lohnlücke zwischen Männern und Frauen) in Österreich so groß ist, dass Vollzeit beschäftigte Frauen in Österreich durchschnittlich 18,8% weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Dh sie arbeiten ab 25. Oktober 2021 (Stand 2021) GRATIS!!!!

Überlegt euch bitte eure Berufswahl gut … gerne sind wir bei eurer Entscheidung behilflich und stehen euch mit Rat zur Seite!!!

MonA-net.at - Mind the gap
MonA-net.at - Bewerbungs Check

Warum wird meine Bewerbung aussortiert?

Bewerbungsschreiben, Lebenslauf inklusive Foto, Zeugnisse… alles schön gestaltet und abgeschickt… erfolgreich oder nicht? Ach nein, wieder eine Absage auf meine Bewerbung erhalten. – So geht es vielen Personen im Bewerbungsprozess. Doch woran ist es eigentlich dieses Mal gescheitert?

Laut dem Geschäftsführer von USG Professionals Österreich, Herrn Günther Strenn, bewerben sich im Schnitt ca. 250 Bewerber und Bewerberinnen auf eine ausgeschriebene Stelle in einem großen Unternehmen. Genau aus diesem Grund hat die HR verantwortliche Person, also die Ansprechperson sämtlicher Bewerbungen eines Unternehmens, pro Bewerbung durchschnittlich 6,2 Sekunden pro Lebenslauf Zeit (lt. Studie von “The Ladders”), die erhaltenen Bewerbungsschreiben zu sortieren und auf die relevanten Wörter zu achten.

Besonders geachtet wird daher auf:

  • In welchen Positionen wurde bisher gearbeitet und für wie lange?
  • In welchen Unternehmen wurde bereits gearbeitet?
  • Welche Ausbildungen wurden absolviert?
  • Beinhalten die Bewerbungsunterlagen die in der Job-Ausschreibung vorgegebenen Schlagwörter? (z.B. Jobausschreibung: Wir suchen eine zuverlässige, kommunikative und teamfähige Person…. –> diese Wörter sollen auch in euren Bewerbungsunterlagen angeführt werden!!!)

Zur Info

Das Schreiben bestimmter Schlüsselwörter st besonders dann wichtig, wenn der 1. Schritt des Auswahlverfahrens durch ein Computerprogramm läuft. In derartigen Programmen werden die Unterlagen zunächst gescannt und “gnadenlos” nach diesen Schlagwörtern durchsucht. Dementsprechend werden hier bereits viele Bewerbungen aussortiert und kommen erst gar nicht in die 2. Runde.

ACHTUNG  Expertinnentipps:

  • Keine Tipp- oder Rechtschreibfehler
  • Verwende eine professionelle E-Mail-Adresse!!! (Bitte keine Adresse wie z.B. mäuschen20@…at) – optimal sind Vorname.Nachname@…
  • Vorsicht bei Profilen auf Facebook
  • Informiere dich täglich über Job-Ausschreibungen

Also liebe MonA’s, keine Angst vor Bewerbungen – vertraut auf eure Stärken und Fähigkeiten!!!

Außerdem unterstützen wir dich sehr gerne!
Schicke uns deine Fragen und deinen Lebenslauf, den wir gemeinsam besprechen und eventuell verbessern an: info@mona-net.at

MonA-net.at - Bewerbungs Schreiben

9 Tipps für ein Motivationsschreiben

Da Bewerbungsschreiben vielen Kriterien entsprechen sollen, haben wir hier die wichtigsten 9 Tipps für Motivationsschreiben zusammengefasst:

1. AIDA-Prinzip

Das AIDA Prinzip setzt sich wie folgt zusammen:

A…Attention – das Motivationsschreiben soll Aufmerksamkeit erzeugen

I…Interest – soll die LeserInnen auf die BewerberInnen neugierig machen

D…Desire – das Schreiben soll den Wunsch erzeugen, den/die BewerberIn kennenzulernen

A…Action – d.h. aufgrund des Motivationsschreibens und der Bewerbung soll eine Einladung zum Vorstellungsgespräch folgen.

2. Formulierungen

Zu empfehlen ist, eher kurze Sätze zu verwenden. Von langen und verschachtelten Sätzen ist abzuraten. Weiters sollten Verben aktiv – statt passiv – gebraucht werden. Von besonderer Bedeutung ist es natürlich, das Wort “Bewerbung” und die genaue Stelle für die die Bewerbung gilt, im Betreff und im Text anzuführen.

3. Anrede

Wird eine Bewerbung per Post versendet, so wird natürlich auch die Post-Adresse angegeben. Dies sollte jedoch auch per E-Mail geschehen, d.h. diese Hinweise sollten nicht fehlen. Weiters ist eine Mail-Adresse unbedingt auf dem Dokument anzuführen.

4. Namen

Die/der Empäger/in der Bewerbung ist eine konkrete Person, weshalb diese auch persönlich angeschrieben werden sollte. Bei Inseraten, die nur eine “Office-Adresse” nennen, lohnt es sich jedoch, den Namen der Bearbeiterin zu recherchieren.

5. Unterschrift

Je persönlicher, desto besser. Eine Bewerbung die per Post versendet wird, sollte auf jeden Fall persönlich unterschrieben werden. Bei einem per E-Mail empfiehlt es sich, eine eingescannte Unterschrift einzufügen.

6. Datum

Um die Aktualität darzustellen – und weil es im Schriftverkehr dazu gehört – sollte bei einem Motivationsschreiben auf jeden Fall das Bewerbungsdatum angegeben werden.

7. Struktur

Niemand möchte eine ganze Seite nur mit Text lesen, daher sollten unbedingt Absätze verwendet werden. Zwischenüberschriften sollten jedoch vermieden werden, da sie bei kurzen Texten eher befremdlich wirken.

8. Länge

Es gibt oft viele Gründe, sich zu bewerben, trotz allem sollte man auch die Zeit der PersonalmitarbeiterInnen einkalkulieren. Das heißt, unbedingt versuchen das Motivationsschreiben auf eine Seite zu bringen.

9. Rechtschreibfehler

Leider passieren immer noch häufig Rechtschreibfehler bei Bewerbungsschreiben. Egal wie gut die KandidatInnen sind, schlampige Grammatik und Rechtschreibfehler sin ein absolutes no go!

(Quelle: Vgl. DiePresse.com)

MonA-net.at - Restaurant Praktikum

10 Tipps für FerialpraktikantInnen

Über 100.000 Jugendliche verdienen sich durch ein Ferialpraktikum in den Ferien Geld dazu und sammeln zugleich die ersten Berufserfahrungen. Ein Arbeitsvertrag ist eine Vereinbarung zwischen FerialpraktikantIn und ArbeitgeberIn, weshalb es sich bei einem Ferienjob um ein richtiges Arbeitverhältnis mit allen Rechten handelt. Hier einige Tipps, damit der Ferienjob kein Flop wird:

Tipp 1: Schriftlichen Arbeitsvertrag abschließen

Ein Arbeitsvertrag legt die Tätigkeit, Beginn und Ende der Beschäftigung, Arbeitszeit sowie die Bezahlung fest. Der Arbeitsvertrag kann schriftlich oder mündlich abgeschlossen werden, empfehlenswert ist jedoch ein schriftlicher Abschluss.

Tipp 2: Arbeitszeiten und Pausen

Jugendliche unter 18 Jahren dürfen höchstens 8 Stunden/Tag und 40 Stunden/Woche arbeiten. Weiters besteht ein Anspruch auf eine Ruhepause von mindestens 30 Minuten, sofern die Gesamtdauer der täglichen Arbeitszeit mehr als 4,5 Stunden beträgt.

FerialjobberInnen über 18 Jahre müssen spätestens nach 6 Stunden eine Pause einlegen.

Unter bestimmten Voraussetzungen, insbesondere im Gastgewerbe, kann die Wochenarbeitszeit auch anders verteilt werden. Die tägliche Arbeitszeit darf hier höchstens 9 Stunden betragen, die wöchentliche höchstens 45 Stunden.

Tipp 3: Arbeitszeit-Aufzeichnungen führen

Empfohlen wird, regelmäßige Aufzeichnungen über Beginn und Ende der Arbeitszeit, der Pause und die genauen Tätigkeiten zu führen. Die Arbeiterkammer bietet zum Download folgendes an:  http://www.arbeiterkammer.at/bilder/d29/Arbeitsaufzeichnungen_2013.pdf>Arbeitszeit-Aufzeichnung

Tipp 4: Wie viel Geld erhalte ich für meine Arbeit?

Der Ferienjob muss zumindest nach Kollektivvertrag bezahlt werden. Gibt es jedoch für eine Branche keinen Vertrag, so bildet das ortsüblich Entgelt die Grundnorm.

700 bis 1.000 Euro brutto sollte der Ferialjob also auf jeden Fall bringen! Wie viel vom Bruttolohn dann tatsächlich nach Abzug der Steuern und der Sozialversicherungsbeiträge übriggbleibt, kann mithilfe des http://bruttonetto.akwien.at/>Brutto-Netto-Rechners herausgefunden werden.

Tipp 5: Urlaubszuschuss und Weihnachtsgeld

Schaut auf euer Geld!

Ob FerialarbeiterInnen anteilig Urlaubs- oder Weihnachtsgeld erhalten, hängt vom Kollektivvertrag der jeweiligen Branche ab.

Tipp 6: Urlaubsanspruch & Urlaubsersatzleistung

FerialpraktikantInnen haben aliquoten Urlaubsanspruch, je nach geleisteter Dienstzeit. Dies sind nach einem Monat 2,5 Werktage. Wer diese bezahlte Freizeit jedoch nicht konsumiert, der erhält am Ende Bares, in Form einer Urlaubsersatzleistung.

Ausnahme: Das Dienstverhältnis wurde vorzeitig ohne wichtigem Grund durch den/die FerialarbeiterIn beendet.

Tipp 7: Überprüfung der Lohnabrechnung

Auch für FerialpraktikantInnen ist ein Gehaltszettel Pflicht.

Empfohlen wird ein genaue Kontrolle des Gehaltszettels. Bei Unklarheiten bitte unbedingt bei den ArbeitgeberInnen nachfragen.

Tipp 8: Bin ich richtig sozialversichert?

ArbeitgeberInnen haben FerialjobberInnen bereits vor Arbeitsbeginn bei der Gebietskrankenkasse anzumelden. Eine Kopie dieser Anmeldung geht sofort an den/die PraktikantIn. Dies ist insbesondere bei Arbeitsunfällen und Krankheit von besonderer Bedeutung.

Auch wenn Jugendliche noch nicht daran denken, aber durch ein Ferialpraktikum werden bereits die ersten Ansprüche für die Pension erworben!

Tipp 9: Keine Verzichtserklärung unterschreiben!

Achtung vor Kleingedrucktem, denn genau dort sind mitunter Verzichtserklärungen zu finden. Wer voreilig unterschreibt, könnte z.B. um das Geld für geleistete Überstunden umfallen.

Tipp 10: Zuckerl im Nachhinein

Wer über das Jahr gerechnet weniger als 12.000 Euro verdient, ist nicht lohnsteuerpflichtig. Wurde dennoch Lohnsteuer abgezogen, können sich FerialarbeiterInnen diese mit der ArbeiternehmerInnen-Veranlagung (“Lohnsteuerausgleich”) innerhalb der nächsten fünf Jahre vom Finanzamt zurückholen.

(Quelle: Vgl. Arbeiterkammer)

MonA-net.at - Praktikum

Leitfaden für Ferialpraktikantinnen

Durch die Absolvierung von Praktika haben viele von euch die Möglichkeit, die Berufswirklichkeit kennen zu lernen und ihre theoretischen Kenntnisse zu erweitern.

Da aber die Beschäftigung von Praktikantinnen in verschiedenen Erscheinungsformen erfolgt, ist die Rechtssituation nicht immer klar.

Im Gegensatz zur Praktikantinnentätigkeit im typischen „Ferienjob“, den ihr primär aus Gründen des Geldverdienens ausübt und daher wie herkömmliche Arbeitnehmeinnen beschäftigt seid, erfolgt die Beschäftigung im Rahmen eines Volontariats in erster Linie zur Erweiterung und Anwendung von gelernten Kenntnissen in der Praxis sowie zum Erwerb von Fertigkeiten.

Häufig werden in schulischen oder universitären Ausbildungsvorschriften bzw. Lehrplänen Pflichtpraktika zur Ergänzung der theoretischen Ausbildung vorgeschrieben. Zudem zeigt die betriebliche Praxis in jüngster Zeit, dass verstärkt Akademikerinnen mit abgeschlossener (Fach)Hochschulausbildung in Form eines Praktikums in die Berufswelt einsteigen.

Allgemein kann ein Praktikum als Arbeitsverhältnis, freies Dienstverhältnis oder als Ausbildungsverhältnis mit unterschiedlichen Rechtsfolgen im Arbeits- und Sozialversicherungsrecht ausgestaltet sein. Liegt ein Arbeitsverhältnis vor, so sind alle arbeitsrechtlichen Vorschriften einschließlich des für den jeweiligen Betrieb geltenden Kollektivvertrages und der allenfalls anwendbaren Betriebsvereinbarungen anzuwenden. Freie Dienstverhältnisse und Ausbildungsverhältnisse unterliegen grundsätzlich nicht dem Schutz des Arbeitsrechts.

Welches Vertragsverhältnis vorliegt, ist im Einzelfall zu beurteilen. Ausschlaggebend ist nicht die Bezeichnung, sondern die tatsächliche Ausgestaltung des Praktikums.

Unter diesem Link findet ihr Infos über die rechtliche Situation von Praktikanntinnen in Österreich und einen Leitfaden für das Absolvieren von Praktika in Betrieben.

Aber auch wir helfen gerne weiter bzw. die ExpertInnen der Arbeiterkammer (AK). Wichtig ist, dass du nicht sofort unterschreibst, du kannst dir deinen Vertrag vorab zu senden lassen (prüfen lassen) und erst danach unterzeichnen.