Buchtipp “Salla – Das Pestdirndl”

Im Juni 2022 präsentierte Josef Weidinger den historischen Roman „SALLA – DAS PESTDIRNDL“. Das Buch beschreibt eine Zeit in der Mitte des 17. Jahrhunderts, die stets sowohl für die Herrschenden als auch für die beherrschten Menschen eine Herausforderung darstellte.

 

Eine Zeit, in der Menschen aufgrund der Pest starben oder aber von Osmanen getötet, entführt, bedroht oder bestenfalls „nur“ vertrieben wurden.

Salla, geboren am 4. September 1655, wächst in dieser Zeit auf. Als Kind vom Vater gewaltsam getrennt und mit der Mutter auf der Flucht lernt sie die Herausforderungen ihrer Zeit schon sehr früh kennen.

 

Sie wächst zu einer zu einer jungen gläubigen Frau heran, die trotz schwierigster Umstände und innerer Zweifel die Kraft aufbringt, sich um die Menschen ihrer neuen Heimat auf einzigartige Art und Weise zu kümmern.

Die Erzählung ist auch die Entstehungslegende einer der frühesten und beeindruckendsten Dreifaltigkeitssäulen Österreichs in Kleinhöflein.

Josef Weidinger: „Beim Recherchieren und beim Schreiben wurde mir immer wieder bewusst, wie ähnlich sich doch die Menschen heute wie damals verhalten und wie wenig wir uns doch im Grunde verändert haben. Heute wie damals braucht es Menschen, die moralisch vorangehen, die sich für andere engagieren und einsetzen. Wenn schon nicht jeder von uns die Kraft, den Mut, den Willen hat voranzugehen, dann versuchen wir zumindest alle die Augen offen zu halten, um die zu unterstützen, die es tun, mit Wertschätzung, mit Dankbarkeit, aber auch mit Großzügigkeit, wo notwendig.

Es braucht im 21. Jahrhundert genauso wie im 17. Jahrhundert Menschen, die den Mut aufbringen, sich für Wahrheit, Menschlichkeit und für die Schwächeren zu engagieren. Die gegen vorschnelle Verurteilungen und gegen „Fake News“ auftreten. War es zur Zeit von SALLA, die Pest, die immer wieder ausbrach und die Osmanen, welche die Menschen in Angst und Schrecken versetzten, heißen die Bedrohungen heute Corona, Vogelgrippe oder Krieg in der Ukraine.

 

SALLA war eine außergewöhnliche junge Frau, die stille, starke Heldin in einer sehr spannenden Geschichte aus einer alten Zeit. Würde sie heute leben, könnte sie möglicherweise Sarah heißen, eine aus Syrien geflohene Christin sein und als Mitarbeiterin auf einer Corona Station in einem Spital arbeiten.

 

Informationen zum Buch:

 

Verkaufspreis: € 34,-

Von jedem verkauften Buch werden € 8,- für die

Sanierung der Dreifaltigkeitssäule gespendet!

ISBN: 978-3-9501964-4-3

Einband:          gebundene Ausgabe

Format:            16 cm x 23cm

Seitenzahl:       240 (inkl. 14 Illustrationen)

 

Die Illustrationen im Buch

stammen von der steirischen

Künstlerin Irene Pfleger

Foto der Illustratorin Irene Pfleger

www.irene-pfleger.at

Viel Spaß beim Lesen! Ihr Josef Weidinger               www.ideenservice.at

Foto vom Autor Josef Weidinger

weltmädchentag

We are the future! Weltmädchen*tag am 11. Oktober

Wie in jedem Jahr macht auch 2022 der Weltmädchen*tag darauf aufmerksam, dass Mädchen*
immer noch nicht dieselben Chancen haben wie Jungen*:

Sie sind häufiger von Gewalt und Diskriminierung betroffen, werden in ihrer Selbstbestimmung beschränkt und haben nicht dieselben Zugänge zu Bildung. Trotz aller Fortschritte beachtet die Welt die Herausforderungen, mit denen Mädchen* konfrontiert sind, noch immer viel zu wenig. Gerade nach zweieinhalb Jahren Pandemie, die junge Menschen überall auf der Welt als belastend erfahren haben, ist es wichtiger denn je, Mädchen* zu hören, ihre Expertisen anzuerkennen und ihre Perspektiven in politische Entscheidungsprozesse stärker einzubeziehen.

Im Rahmen des Projekts body rEVOLution! haben der Verein Amazone und plan:g Mädchen* und junge Frauen* aus verschiedenen Teilen der Welt gefragt: Wie kann unsere Welt für Mädchen* besser werden? Die Antworten zeigen, dass sich Mädchen* eine gerechte Welt wünschen, in der alle Menschen ihr Leben selbstbestimmt gestalten können – unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, sexueller Orientierung, Herkunft und religiöser Zugehörigkeit. Eine Welt ohne Diskriminierung, ohne Gewalt, ohne Umweltzerstörung.

Im Projekt body rEVOLution!, das der Verein Amazone gemeinsam mit plan:g durchführt, setzen sich sowohl Jugendliche als auch Erwachsene mit globalen Dimensionen von Körperbildern
auseinander. Dabei wird sichtbar, dass das Thema Körper mehr umfasst als eine individuelle Ebene. Das Projekt arbeitet heraus, wie Idealbilder Gesellschaften prägen und in Zusammenhang mit Macht- und Herrschaftsverhältnissen stehen. Klar ist: Von einer Welt, in der jede*r so leben kann, wie er*sie möchte, sind wir noch weit entfernt.

 

“Ich wünsche mir eine Welt, in der ich durch meine Ausbildung ein Einkommen erwirtschaften kann, ohne von jemanden abhängig zu sein. Eines Tages möchte ich Mutter von am besten drei Kindern werden und sie in einer Welt aufziehen können, wo es keine plötzlich auftretenden Krankheiten gibt.”(Salama, 22 Jahre, Tansania)

 

 

“Die Welt sollte für uns alle besser werden! Ich finde es schlimm, dass Menschen nur wegen ihres Aussehens oder ihrer sexuellen Orientierung schlecht behan-delt werden. Durch die vielen Apps und die Bildbearbeitung ist es kaum mehr möglich, der Realität entsprechende Bilder in Medien zu sehen und Vorbilder zu haben.” (4 Moon, 14 Jahre, Österreich

“Die Welt kann für uns junge Menschen besser werden, indem sie uns beibringt, etwas mit uns selbst zu tun. Ich wünsche mir ein gesellschaftliches Bewusstsein auf allen Ebenen, um uns junge Frauen besser zu verstehen.”
(Angele, 22 Jahre, Guinea)

Der Verein Amazone macht in seiner Arbeit in Mädchenzentrum, Mädchenberatung und Fachstelle Gender auf die Anliegen von Mädchen* und jungen Frauen* sowie von inter*, trans* und nicht-binären Jugendlichen aufmerksam. plan:g – Partnerschaft für Globale Gesundheit
arbeitet mit Jugendlichen in Partnerländern wie Kenia oder Tansania in verschiedenen
gesundheits- und entwicklungsrelevanten Projekten.

Das Projekt body rEVOLution! wird von der Austian Develompment Agency (ADA) sowie dem Land Vorarlberg und dem Land Tirol gefördert.

Bildbeschreibungen:
• Angele.JPG: Angele, 22 Jahre, Guinea (© plan:g)
• Salama.JPG: Salama, 22 Jahre, Tansania (© plan:g)
• Moon.JPG: Moon, 14 Jahre, Vorarlberg (© Verein Amazone)
• Una.JPG: Una, 14 Jahre, Vorarlberg (© Verein Amazone)

Für weitere Informationen zu dieser Aussendung stehen wir gern zur Verfügung:
Vanessa Uenning, Kommunikation plan:g
Tel: +43-(0)5574-62388-15
Mob: +43-(0)660-7573595
E-Mail: vuenning@plan-g.at
Angelika Atzinger, Geschäftsführung Verein Amazone
Tel: +43-(0)5574-45801
E-Mail: a.atzinger@amazone.or.at

Unsere Welt könnte um einiges besser werden, wenn jeder jeden akzeptieren würde so wie die Person ist. Es sollte egal sein, ob lesbisch, schwul, groß, klein, dick, dünn. Es wäre so schön, wenn alle so leben dürften wie sie wollen ohne Gewalt und die vielen Schubladen, in die wir alle reingedrückt werden. (Una, 14 Jahre, Österreich)

Stop Mattersburg

PANDEMIA und StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt

Die grüne Zukunftsakademie FREDA hat am Freitag, 9.9.2022 den ehemaligen Gesundheitsminister, Rudi Anschober, ins KUZ Mattersburg eingeladen, anlässlich seiner Buchpräsentation auch Menschen zu Wort kommen zu lassen, die keine laute Stimme haben.

Stellvertretend für die Situation der Frauen im Burgenland durfte Claudia Horvath-Griemann, Projektkoordinatorin von StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt (co. Sabine Stövesand) mit Moderatorin Nicole Schlaffer und Rudi Anschober die Covid Pandemie und deren Auswirkungen auf burgenländische Frauen und Familien erläutern und diskutieren.

StoP versucht dort anzusetzen, wo Gewalt primär sichtbar wird. Nachbar*innen sind oft die Ersten, die aufmerksam werden, wenn nebenan Gewalt passiert. Sensibilisierung und Handlungsmöglichkeiten sind die Ansatzpunkte von StoP, um bei Gewalt dort anzusetzen, wo sie passiert.

Während und nach der Pandemie hat sich nicht nur die Anzahl der Beratungen erhöht, die Themenvielfalt und Komplexität der Fälle macht sichtbar, dass eine finanzielle Sicherstellung und Aufwertung der Beratungsarbeit unabdingbar ist, um präventiv und rasch Hilfestellungen leisten zu können.

Text: Claudia Horvath-Griemann

Bild: MonA-Net

Markenkleidung

Markenliebe oder Markenwahn?

Die Sache mit der richtigen Marke ist für viele Jugendliche ein Thema. Dabei geht es nicht nur ums richtige Aussehen, sondern vor allem um Status und Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen.

Je nachdem welche Marke getragen und vorgeführt wird, trifft man/frau eine Aussage. Während in der Sportszene das Tragen von Marken gesponsert und damit gepuscht wird, wie bspw. bei SchifahrerInnen, Tennis-SpielerInnen, FußballerInnen etc. müssen private MarkenträgerInnen oft tief in die Tasche greifen.
Von den Herstellungskosten unterscheidet Markenkleidung oft nichts zu „no name labels“ … man zahlt nur für den Namen bzw. das Logo. Die Herstellungskosten für ein Nike-Shirt sind z.B. höchstens 2 Euro, der Preis im Geschäft beläuft sich auf 30 Euro. Die Gewinnspanne für die Hersteller ist somit extrem hoch.
Daher bummen auch Fälschungen bzw. fake-Ware so sehr.

Einige Jugendliche entscheiden sich auch bewusst gegen Marken und kaufen auch gerne second-hand um ihren eigenen Stil zu kreieren. Das ist oft viel interessanter und sie heben sich damit bewusst von der Masse ab. Andere wiederum mischen zwischen Marken- und no-name-Kleidung.

Der eigenen Kreativität und dem eigenen Geschmack sind hier keine Grenzen gesetzt und das Ganze ist auch noch „low Budget“.

Der Gedanke dahinter ist sich nicht in ein Schema pressen zu lassen und individuell sein zu dürfen sowie dem Markenrausch bewusst Parole zu bieten. Das Gute dabei ist auch, dass es kostengünstig ist und man sich bewusst von der Masse unterscheidet

Hier sind einige kritische Links mit Pros und Cons

https://pro-contra.at/Markenkleidung-Liste

https://www.youthreporter.eu/de/beitrag/die-welt-im-marken-wahn.14490/#.YsameMHP1eU

Buchtipp wie ein Fisch im Baum

Buchtipp “Wie ein Fisch im Baum”

Eindruckvoll schildert die Autorin Lynda Mullaly Hunt vom Leben der 11jährigen Ally, die unter Legasthenie, einer Lese- und Rechtschreibschwäche leidet.

Inhalt: Ally möchte das Geheimnis ihrer Legasthenie unbedingt für sich behalten und zeigt daher aus Gründen wie Angst und Scham immer aufmüpfiges Verhalten den LehrerInnen aber auch SchülerInnen gegenüber. Mr. Daniels, der neue Lehrer bemerkt bald, was hinter Allys Verhalten steht und versucht ihr Vertrauen zu finden und ihr zu helfen. Es beginnt eine tolle Zeit der Veränderung mit so manchen Hürden.

Dieses Buch ist ein toller Tipp für Mädchen zwischen 10 und 14 Jahren, da die Geschichte von Ally toll aufzeigt mit welchen Schwierikgeiten von Legasthenie betroffene Kinder und Jugendliche zu kämpfen haben und der Charakter von Ally die Gefühle und Gedanken sowohl zur Teilleistungsschwäche als auch zur Pubertät gut behandelt.

Land großer Töchter – Ausstellung

Ausstellung Wien

Haus der Geschichte Österreichs – Museum Wien – Ausstellung bis 12.06.

Heimat großer Töchter. Zeit für neue Denkmäler

 

Ausstellung bis 12. Juni 2022
 

Wie haben sich Geschlechterverhältnisse in der Zeitgeschichte verändert? Seit März widmet sich das Haus der Geschichte Österreich dieser Frage. Oftmals unbemerkt haben Menschen in der Geschichte der Zweiten Republik entscheidende Fortschritte erreicht, indem sie nicht mit dem Erwartbaren zufrieden waren, und Ausgrenzung bekämpften. Die Ausstellung „Heimat großer Töchter“ im Foyer des hdgö (Haus der Geschichte Österreich/Wien – https://www.hdgoe.at/grosser-toechter) setzt diesem Engagement Denkmäler. Zehn kaum bekannte Beispiele zeigen, wie es möglich ist, Handlungsspielräume zu erweitern und Vorstellungen von Geschlecht zu hinterfragen.

Die Geschichten erzählen von Strategien, die Veränderung bewirkt haben: Ein Anruf beim Bundekanzler ebnete in den 70er Jahren den Weg dafür, dass verheiratete Frauen* selbst über Erwerbsarbeit entscheiden können. Fünfzig Jahre später kämpfen 24-h-Betreuer*innen darum, dass ihre Arbeit in privaten Räumen auch öffentlich sichtbar wird. 1981 überklebten Aktivist*innen die sexistische Werbekampagne einer Unterwäschefirma. Der Konflikt erzeugte große mediale Aufmerksamkeit und wurde als „Wiener Wäschekrieg“ berühmt. Seit 2018 zeigen alle behördlichen Formulare, dass Zweigeschlechtlichkeit nicht genügt, um Identität und Körper zu beschreiben.

Das hdgö vermittelt mit diesen bislang kaum beachteten Geschichten, dass Veränderung erreicht werden kann.

Für viele bekannte und unbekannte Pionier*innen, Rebell*innen, Vorbilder hat das Haus der Geschichte  #platzfürheldinnen geschaffen, wo ihr auch selbst durch eure Fotos mitmachen könnt!

 
MonA-net.at - digital detox

Digital Detox … Auszeit!

Inzwischen ist es völlig normal den ganzen Tag online zu sehen. Laut Studien rufen wir im Schnitt 100 mal/Tag unser Handy auf Nachrichten und Infos ab … das ist nicht wenig zumal alle 10 Minuten Aktivitäten dafür unterbrochen werden.

Daher gibt es wieder Challenges die dagegen steuern und wo die Handy-BesitzerInnen bewusst für einige Stunden und sogar Tage das Handy in die Schublade verbannen.

Zu den Vorteilen von Digital Detox zählen:
  • mehr freie Zeit
  • weniger Stress verursacht durch immer neue Nachrichten und Posts
  • Reduktion von psychischen Erkrankungen wie Angsstörungen
  • achtsamer Umgang mit sich selbst sowie der Umwelt und den Mitmenschen da man/frau ohne Ablenkung isst, Zähne putzt, Öffis benützt, spazieren geht, Gespräche führt,…
  • Förderung der eigenen Kreativität verursacht durch mehr Zeit für spontane Einfälle
  • Abnahme von Schlafstörungen da unser Gehirn nicht andauernd geflutet wird mit Bildern und Infos
  • bessere Konzentration

Die ersten Stunden sind sicherlich die härtesten aber nach einigen Tagen fühlt man/frau sich laut Erfahrungsbereichten wunderbar und genießt die neue Zeitressource :).

MonA-net.at - sparen

Was kostet das Leben

Viele Jugendliche bekommen ab dem Alter von ca. 10 Jahren regelmäßig Taschengeld. Dies kann je nach Vereinbarung mit den Eltern stark variieren. Unabhängig vom Betrag ist es eine tolle Möglichkeit um den Umgang mit Geld zu lernen bzw. zu üben.

Traurig ist die Tatsache, dass Mädchen im Vergleich zu gleichaltrigen Burschen weniger Taschengeld bekommen. Das bedeutet, dass bereits beim Taschengeld der “Gender Pay Gap” beginnt.

Aufgebessert werden kann das Taschengeld auf jeden Fall durch zusätzliches Einkommen. Während Kinder bis 15 Jahren dies durch zusätzliche Haushaltstätigkeiten wie Auto waschen, Rasen mähen etc. dazu verdienen können.

Jugendliche ab 15 Jahren und Vollendung der 9. Schulstufe offiziell ihr Geld durch Nebenverdienste wie bspw. im Verkauf dazu verdienen.

 

Wichtig wäre es, sich das Geld richtig einzuteilen! Hier einige Tipps dazu:

Einnahmen und Ausgaben mitdokumentieren nur gewünschte und notwendige Ausgaben tätigen (d.h. keine unüberlegten Käufe) ein Teil des Geldes ansparen (damit kann man sich dann auch größere Sachen leisten und unvorhergesehene Ausgaben sich leisten).

Ungewollte/nicht mehr benötigte Dinge verkaufen (wie bspw. Kleidung, Gegenstände, PC-Spiele die nicht mehr benötigt und verwendet werden und in einem guten Zustand sind) Sparschwein mit Kleingeld füttern.

Unter diesem Link könnt ihr euch tolle Infos zu diesem Thema herunterladen!

„Kanin Hop“ – Sport für Menschen und Kaninchen

Liebe Maya! Vielen Dank, dass du uns heute dein Hobby „Kanin Hop“ vorstellst. Was genau ist „Kanin Hop“?

„Kanin Hop“ ist ähnlich dem Agility mit einem Hund, nur dass hier die Kaninchen über verschiedene Hindernisse springen bzw. einen Parcours hoppeln.

Seit wann betreibst du „Kanin Hop“ und wie bist du darauf gekommen?

Ich betreibe seit über einem Jahr „Kanin Hop“. Darauf gestoßen bin ich als ich letztes Jahr mein Kaninchen „Nils“ bekam und für ihn Beschäftigung und Spiele gesucht habe. Bei diesen Recherchen bin ich auf „Kanin Hop gestossen.

Ist jedes Kaninchen bzw. jeder Hase dazu geeignet?

Grundsätzlich kann man jede Kaninchenrasse für „Kanin Hop“ verwenden. Eigentlich kommt es auf die Motivation und die Eignung des Kaninchens an. Sie müssen Spaß an der Bewegung sowie am Leckerli essen haben, da die Leckerlis als Belohnung dienen.

Welche Arten von Hindernissen werden verwendet?

Verwendet werden zum Beispiel ca. 2 cm hohe Wassergräben für den Weitsprung, Steilsprünge wie bspw. beim Springreiten nur für Kaninchen-Größe, Hindernisse, die sehr knapp hintereinander sind und wo die Kaninchen in einem Sprung über zwei Hindernisse gleichzeitig springen müssen sowie pyramidenförmige Hindernisse.

In welchen Ländern fand „Kanin Hop“ seinen Ursprung bzw. in welchen Ländern wird es häufig praktiziert?

In Schweden aber auch in Deutschland und Dänemark. Es gibt sogar private Tourniere in Slowenien und Österreich

Wem würdest du „Kanin Hop“ empfehlen?

Kindern aber auch Jugendlichen und Erwachsenen, die Freude am Umgang mit Kaninchen haben und ihre motivierten Kaninchen fördern möchten.

Vielen Dank für deine tollen Antworten und noch viel Spaß mit deiner außergewöhnlichen Sport-Art für Mensch und Tier!

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Boyhood – Ein Film fürs Sommerkino

Boyhood ist ein ganz besonderer Film, da er die Darsteller über 12 Jahre gefilmt hat und somit die SchauspielerInnen wie im realen Leben altern und reifen.

Der Film handelt von Mason, einem Jungen mit Patchworkfamilie im Alter von 6 bis 18 Jahren, der mit seiner Familie im Laufe der Zeit mehrere Trennungen und Scheidungen seiner Eltern und verschiedene Phasen im Laufe des eigenen Heranwachsens und der Pubertät durchläuft.

“Die Protagonisten sind sehr natürlich und authentisch und es wird einem in keiner Sekunde langweilig.”

Der Film zeichnet sich dadurch aus, dass er einfühlsam und berührend sowie kurzweilig ist und gute Einblicke in die Entwicklung eines Jungen gibt.

Darsteller

Ellar Coltrane: Mason Evans, Patricia Arquette: Olivia Evans, Ethan Hawke: Mason Evans Sr. uvm

Mehr Infos zum Nachlesen findet ihr unter Wikipedia Boyhood

MonA-net.at - Boyhood