Buchtipp wie ein Fisch im Baum

Buchtipp “Wie ein Fisch im Baum”

Eindruckvoll schildert die Autorin Lynda Mullaly Hunt vom Leben der 11jährigen Ally, die unter Legasthenie, einer Lese- und Rechtschreibschwäche leidet.

Inhalt: Ally möchte das Geheimnis ihrer Legasthenie unbedingt für sich behalten und zeigt daher aus Gründen wie Angst und Scham immer aufmüpfiges Verhalten den LehrerInnen aber auch SchülerInnen gegenüber. Mr. Daniels, der neue Lehrer bemerkt bald, was hinter Allys Verhalten steht und versucht ihr Vertrauen zu finden und ihr zu helfen. Es beginnt eine tolle Zeit der Veränderung mit so manchen Hürden.

Dieses Buch ist ein toller Tipp für Mädchen zwischen 10 und 14 Jahren, da die Geschichte von Ally toll aufzeigt mit welchen Schwierikgeiten von Legasthenie betroffene Kinder und Jugendliche zu kämpfen haben und der Charakter von Ally die Gefühle und Gedanken sowohl zur Teilleistungsschwäche als auch zur Pubertät gut behandelt.

Land großer Töchter – Ausstellung

Ausstellung Wien

Haus der Geschichte Österreichs – Museum Wien – Ausstellung bis 12.06.

Heimat großer Töchter. Zeit für neue Denkmäler

 

Ausstellung bis 12. Juni 2022
 

Wie haben sich Geschlechterverhältnisse in der Zeitgeschichte verändert? Seit März widmet sich das Haus der Geschichte Österreich dieser Frage. Oftmals unbemerkt haben Menschen in der Geschichte der Zweiten Republik entscheidende Fortschritte erreicht, indem sie nicht mit dem Erwartbaren zufrieden waren, und Ausgrenzung bekämpften. Die Ausstellung „Heimat großer Töchter“ im Foyer des hdgö (Haus der Geschichte Österreich/Wien – https://www.hdgoe.at/grosser-toechter) setzt diesem Engagement Denkmäler. Zehn kaum bekannte Beispiele zeigen, wie es möglich ist, Handlungsspielräume zu erweitern und Vorstellungen von Geschlecht zu hinterfragen.

Die Geschichten erzählen von Strategien, die Veränderung bewirkt haben: Ein Anruf beim Bundekanzler ebnete in den 70er Jahren den Weg dafür, dass verheiratete Frauen* selbst über Erwerbsarbeit entscheiden können. Fünfzig Jahre später kämpfen 24-h-Betreuer*innen darum, dass ihre Arbeit in privaten Räumen auch öffentlich sichtbar wird. 1981 überklebten Aktivist*innen die sexistische Werbekampagne einer Unterwäschefirma. Der Konflikt erzeugte große mediale Aufmerksamkeit und wurde als „Wiener Wäschekrieg“ berühmt. Seit 2018 zeigen alle behördlichen Formulare, dass Zweigeschlechtlichkeit nicht genügt, um Identität und Körper zu beschreiben.

Das hdgö vermittelt mit diesen bislang kaum beachteten Geschichten, dass Veränderung erreicht werden kann.

Für viele bekannte und unbekannte Pionier*innen, Rebell*innen, Vorbilder hat das Haus der Geschichte  #platzfürheldinnen geschaffen, wo ihr auch selbst durch eure Fotos mitmachen könnt!

 
MonA-net.at - digital detox

Digital Detox … Auszeit!

Inzwischen ist es völlig normal den ganzen Tag online zu sehen. Laut Studien rufen wir im Schnitt 100 mal/Tag unser Handy auf Nachrichten und Infos ab … das ist nicht wenig zumal alle 10 Minuten Aktivitäten dafür unterbrochen werden.

Daher gibt es wieder Challenges die dagegen steuern und wo die Handy-BesitzerInnen bewusst für einige Stunden und sogar Tage das Handy in die Schublade verbannen.

Zu den Vorteilen von Digital Detox zählen:
  • mehr freie Zeit
  • weniger Stress verursacht durch immer neue Nachrichten und Posts
  • Reduktion von psychischen Erkrankungen wie Angsstörungen
  • achtsamer Umgang mit sich selbst sowie der Umwelt und den Mitmenschen da man/frau ohne Ablenkung isst, Zähne putzt, Öffis benützt, spazieren geht, Gespräche führt,…
  • Förderung der eigenen Kreativität verursacht durch mehr Zeit für spontane Einfälle
  • Abnahme von Schlafstörungen da unser Gehirn nicht andauernd geflutet wird mit Bildern und Infos
  • bessere Konzentration

Die ersten Stunden sind sicherlich die härtesten aber nach einigen Tagen fühlt man/frau sich laut Erfahrungsbereichten wunderbar und genießt die neue Zeitressource :).

MonA-net.at - sparen

Was kostet das Leben

Viele Jugendliche bekommen ab dem Alter von ca. 10 Jahren regelmäßig Taschengeld. Dies kann je nach Vereinbarung mit den Eltern stark variieren. Unabhängig vom Betrag ist es eine tolle Möglichkeit um den Umgang mit Geld zu lernen bzw. zu üben.

Traurig ist die Tatsache, dass Mädchen im Vergleich zu gleichaltrigen Burschen weniger Taschengeld bekommen. Das bedeutet, dass bereits beim Taschengeld der “Gender Pay Gap” beginnt.

Aufgebessert werden kann das Taschengeld auf jeden Fall durch zusätzliches Einkommen. Während Kinder bis 15 Jahren dies durch zusätzliche Haushaltstätigkeiten wie Auto waschen, Rasen mähen etc. dazu verdienen können.

Jugendliche ab 15 Jahren und Vollendung der 9. Schulstufe offiziell ihr Geld durch Nebenverdienste wie bspw. im Verkauf dazu verdienen.

 

Wichtig wäre es, sich das Geld richtig einzuteilen! Hier einige Tipps dazu:

Einnahmen und Ausgaben mitdokumentieren nur gewünschte und notwendige Ausgaben tätigen (d.h. keine unüberlegten Käufe) ein Teil des Geldes ansparen (damit kann man sich dann auch größere Sachen leisten und unvorhergesehene Ausgaben sich leisten).

Ungewollte/nicht mehr benötigte Dinge verkaufen (wie bspw. Kleidung, Gegenstände, PC-Spiele die nicht mehr benötigt und verwendet werden und in einem guten Zustand sind) Sparschwein mit Kleingeld füttern.

Unter diesem Link könnt ihr euch tolle Infos zu diesem Thema herunterladen!

„Kanin Hop“ – Sport für Menschen und Kaninchen

Liebe Maya! Vielen Dank, dass du uns heute dein Hobby „Kanin Hop“ vorstellst. Was genau ist „Kanin Hop“?

„Kanin Hop“ ist ähnlich dem Agility mit einem Hund, nur dass hier die Kaninchen über verschiedene Hindernisse springen bzw. einen Parcours hoppeln.

Seit wann betreibst du „Kanin Hop“ und wie bist du darauf gekommen?

Ich betreibe seit über einem Jahr „Kanin Hop“. Darauf gestoßen bin ich als ich letztes Jahr mein Kaninchen „Nils“ bekam und für ihn Beschäftigung und Spiele gesucht habe. Bei diesen Recherchen bin ich auf „Kanin Hop gestossen.

Ist jedes Kaninchen bzw. jeder Hase dazu geeignet?

Grundsätzlich kann man jede Kaninchenrasse für „Kanin Hop“ verwenden. Eigentlich kommt es auf die Motivation und die Eignung des Kaninchens an. Sie müssen Spaß an der Bewegung sowie am Leckerli essen haben, da die Leckerlis als Belohnung dienen.

Welche Arten von Hindernissen werden verwendet?

Verwendet werden zum Beispiel ca. 2 cm hohe Wassergräben für den Weitsprung, Steilsprünge wie bspw. beim Springreiten nur für Kaninchen-Größe, Hindernisse, die sehr knapp hintereinander sind und wo die Kaninchen in einem Sprung über zwei Hindernisse gleichzeitig springen müssen sowie pyramidenförmige Hindernisse.

In welchen Ländern fand „Kanin Hop“ seinen Ursprung bzw. in welchen Ländern wird es häufig praktiziert?

In Schweden aber auch in Deutschland und Dänemark. Es gibt sogar private Tourniere in Slowenien und Österreich

Wem würdest du „Kanin Hop“ empfehlen?

Kindern aber auch Jugendlichen und Erwachsenen, die Freude am Umgang mit Kaninchen haben und ihre motivierten Kaninchen fördern möchten.

Vielen Dank für deine tollen Antworten und noch viel Spaß mit deiner außergewöhnlichen Sport-Art für Mensch und Tier!

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Boyhood – Ein Film fürs Sommerkino

Boyhood ist ein ganz besonderer Film, da er die Darsteller über 12 Jahre gefilmt hat und somit die SchauspielerInnen wie im realen Leben altern und reifen.

Der Film handelt von Mason, einem Jungen mit Patchworkfamilie im Alter von 6 bis 18 Jahren, der mit seiner Familie im Laufe der Zeit mehrere Trennungen und Scheidungen seiner Eltern und verschiedene Phasen im Laufe des eigenen Heranwachsens und der Pubertät durchläuft.

“Die Protagonisten sind sehr natürlich und authentisch und es wird einem in keiner Sekunde langweilig.”

Der Film zeichnet sich dadurch aus, dass er einfühlsam und berührend sowie kurzweilig ist und gute Einblicke in die Entwicklung eines Jungen gibt.

Darsteller

Ellar Coltrane: Mason Evans, Patricia Arquette: Olivia Evans, Ethan Hawke: Mason Evans Sr. uvm

Mehr Infos zum Nachlesen findet ihr unter Wikipedia Boyhood

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Buchtipp “Good Night Stories for Rebel Girls”

Dieses Buch handelt von 100 außergewöhlichen Frauen und ist geschrieben für Mädchen und Frauen, die alles erreichen können was sie möchten und nach den Sternen greifen sollen.

Jedes einzelne der Frauenportraits zeigt, dass Mut, Neugierde, Hoffung, Optimismus und Stärke dazu verhelfen können Dinge zu erreichen, die mädchen/frau sich oft nur träumen traut.

Eine tolle Lektüre für starke Mädchen und Frauen von starken Mädchen und Frauen!

 

MonA-net.at - Good Night Stories for Rebel Girls
MonA-net.at - Zentangle

Zentangle – kreativ entspannen

Zentangle ist eine künstlerische und wunderschöne Art der Entspannung und des kreativen Ausdruck.

Die Zeichnerinnen malen dabei intuitiv mit Bleistift oder schwarzen Stiften verschiedene Muster zu einem schönen Gesamtbild.

Während dem Zeichenprozess findet ein Zustand der Entspannung und Hingabe statt ähnlich einer Meditation.

Abschalten und treiben lassen ist Teil des Schaffensprozesses.

Jedes Bild sieht anders aus und trägt die persönliche Note des Künstlers bzw. der Künstlerin.

Zentangle kann überall statt finden!

Man benötigt dazu lediglich Papier, Stift und eine Unterlage.

Die Zeichnungen können im Gegensatz zu vielen aufwendigen Maltechniken ganz nebenbei als Pausengestaltung aber auch beim Zuhören angefertigt werden.

Der große Vorteil darin liegt, dass von Mustern bis hin zu Figuren und echten Bildern alles gemalt werden kann.

Am besten Stift und Papier zur Hand nehmen und einfach ausprobieren ☺.

MonA-net.at - Halloween

Halloween – was ist das überhaupt?

Halloween erfreut sich auch bei uns in Österreich wachsender Beliebtheit. Fast überall kann man Halloween-Partys besuchen, auf denen sich grausig geschminkte und verkleidetet Figuren vergnügen. Schmusesnoopy, eine unserer Supermona’s hat einen Artikel darüber zusammengestellt.Halloween ist ein Trend, der – wie so viele – aus Amerika stammt. Seinen wahren Ursprung hat das heidnische Fest aber in Irland. Schon vor 5000 Jahren wurden dort Vorläufer des Halloween gefeiert.

Im Irland der Kelten im 5. Jahrhundert vor Christus fiel das Ende des Sommers und der Beginn des Winters auf den 31. Oktober, an dem der Totengott Samhain seine halbjährige Herrschaft übernahm. An diesem Abend erlaubte Samhain der Sage nach, den Toten für eine Nacht nach Hause zurückzukehren. Da die Lebenden nicht mit den Toten zusammen treffen sollten, maskierte man sich, entzündete Leuchtfeuer, um die bösen Geister abzuschrecken und legte Opfergaben vor den Türen aus, um sie milde zu stimmen.

Papst Gregor IV. erließ im Jahr 837 eine Verfügung, nach der das heidnische Samhain in ein christliches Fest umgewandelt werden solle und setzte für den 1. November Allerheiligen an, das gleichfalls der Ehrung Verstorbener dienen sollte.

Da sich der heidnische Brauch jedoch nicht ausrotten ließ, führten Protestanten im 16. Jahrhundert den “All Hallowed Evening” – die Nacht vor Allerheiligen -ein. Der “All Hallowed Evening” wurde schließlich zu “Halloween” verkürzt.

Dort entwickelte sich das Brauchtum zu einem Teil der amerikanischen Kultur und mittlerweile auch zu einem kommerziellen Spektakel.

Am 31. Oktober laufen die Kinder als Hexen, Zauberer, Gespenster oder Monster verkleidet durch die Straßen ihres Viertels und klingeln bei den Nachbarn, um Süßigkeiten abzustauben. “Trick or treat” rufen sie dabei, was soviel heißt wie “Geschenk her oder wir spielen Euch einen Streich!”

Ganze Häuser werden aufwändig geschmückt und in Geisterhäuser umdekoriert. Die Erwachsenen treffen sich ebenfalls kostümiert abends zu Halloweenpartys, auf denen bizarre Speisen und Getränke gereicht werden.

Eine religiöse oder historische Bedeutung hat Halloween in Amerika heute nicht mehr. Es hat sich zu einer Art Kostümfest gewandelt, das sich aus dem Spass am angenehmem Grusel nährt.