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Buchtipp “Ravenhall Academy”

Wer liebt es nicht neben dem stressigen Alltag in die Welt der Phantasie abzutauchen :-). „Ravenhall Academy“ ist ein guter Lesetipp für alle LiebhaberInnen von Phantasiegeschichten mit der Magie von Hexen.

Handlung:
Lilly, eine Junghexe, die lange nichts von ihrer zweiten Identität wusste erfährt eines Tages von ihrer Grandma von ihren magischen Begabungen und wird auf die Ravenhall Academy geschickt um ihre Talente zu trainieren. Ihr Alltag ist plötzlich mit Hexensprüchen, mystischen Legenden und magischen Wesen gefühlt. Dort lernt sie auch Jason, den Sohn des Schulleiters kennen, der sehr attraktiv aber auch sehr kompliziert ist. Lilly versucht sich in der neuen Welt zurecht zu finden, was nicht immer einfach ist …

 

„STOP IM WOHNZIMMER“

Veranstaltungsfoto

„STOP IM WOHNZIMMER“ – ein gemeinsames Zeichen gegen Gewalt an Frauen bzw. Partnergewalt.

 

Am Mittwoch fand im Wohnzimmer der Pannonischen Tafel Oberwart und in Kooperation mit dem Verein Frauen für Frauen Burgenland eine wichtige Aktion statt. Dabei stand das Gewaltpräventionsprojekt „StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt“ (©Sabine Stövesand) im Mittelpunkt.

Der gefährlichste Ort für eine Frau ist aktuell das eigene Wohnzimmer. Partnergewalt bzw. Gewalt gegen Frauen passiert vorwiegend in den eigenen vier Wänden und die Täter stehen dem Opfer nahe, sind meist Partner oder Ex-Partner.

Bei der Veranstaltung „StoP im Wohnzimmer“ ging es um das Thematisieren von Partnergewalt und das Kennenlernen des Projektes StoP. Dabei nahmen Expertinnen aus unterschiedlichen Bereichen, gewaltbetroffene Frauen und interessierte Personen Platz im Wohnzimmer. Für alle war klar: Jede Frau und jedes Mädchen hat ein Recht auf ein gewaltfreies Leben. Jede/r muss hinschauen. Jede/r muss handeln!

Mit freundlicher Unterstützung der Projektförderung des

in Zusammenarbeit mit dem AÖF.

Foto: Verein Frauen für Frauen Burgenland

Bodyshaming …

… bedeutet aufgrund seines Aussehens und Körpers abgewertet und kritisiert zu werden.

Leider ist uns dieses Jahr das Thema „Bodyshaming“ besonders oft bei unserer „MonA Mobil Tour“ begegnet. Der Beginn liegt leider häufig schon in der Kindheit. Bereits Kleinkinder werden mit Sätzen „Neben der Dicken oder dem Dicken möchte ich nicht sitzen“ aufgrund ihres Aussehens kritisiert und ausgegrenzt.
In der Schule geht es dann leider so weiter und Kinder bzw. Jugendliche werden aus Gruppen ausgeschlossen, weil sie nicht der „Norm“ entsprechen.

Wer legt fest, wie jemand auszusehen hat?

Dies geschieht einerseits in der Peer-Group, d.h. unter den Gleichaltrigen und sehr viel davon ist medial geprägt.
Internet-Plattformen wie TikTok, Instagram,… vermitteln die gerade gängigen Schönheitsideale. Mit Filtern wird ein nahezu perfektes Aussehen ermöglicht. Die Realität im Spiegel dazu sieht leider immer anders aus. Teenager leiden im Zuge dessen unter ihrer unreinen Haut, einer vermeintlich zu großen Nase, subjektiv gefühlt zu kleinen Augen und Körperproportionen, die für sie nicht stimmig sind. Diese Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper und Aussehen führt auch zu einem sehr geringen Selbstwert.

Je niedriger der Selbstwert bzw. das Selbstbewusstsein sind, desto empfänglicher ist mensch für verbale Attacken!

Einige Mädchen berichteten uns auf der „MonA Mobil Tour“ davon, dass viel Erniedrigung und Attacken im Turnunterricht passieren. Vor allem Schwimmen ist für viele ein Gräuel, da sie viel Haut zeigen müssen und die Widersacher schon mit Blicken deutlich machen, was sie vom Aussehen der betroffenen Person halten. Dazu kommen auch Meldungen wie „Ein Walfisch wie du sollte nicht schwimmen gehen“ oder „So fett wie du ist niemand“.
Unser MonA-Team konnte in einigen Schulen erwirken, dass der Schwimmunterricht der Mädchen und Jungen an getrennten Tagen statt findet, sodass die Mädchen in einem geschützten Rahmen schwimmen gehen können. Die Mädchen wirkten dadurch sehr entlastet und freuten sich darauf.

Wie wirkt man Body-Shaming gut entgegen?

Das allerwichtigste ist das Selbstbewusstsein! Je höher das eigenen Selbstbewusstsein ist, desto weniger empfänglich ist mensch für Kritik von außen! Niemand hat das Recht über dich zu werten! Du bist einzigartig und schön!

Body Positivity

Die „Body Positivity“ Bewegung versucht deutlich zu machen, dass Menschen lernen sollen mit ihrem Körper und ihrem äusserlichen Erscheinungsbild Frieden zu finden und lernen das Gute im eigenen Körper zu sehen!

Tipps für mehr Selbstwert & Body Positivity

  • Nenne mindestens 2 Eigenschaften, die du an dir magst und sogar schön findest
    Unterstreiche deinen „Typ“ – jeder Mensch kann sich mit entsprechender Kleidung und Accessoires aber auch Frisuren so gestalten, dass er schön ist
  • „Akzeptiere deine individuelle Schönheit“ Niemand ist wie du! Du bist schön in deiner Einzigartigkeit!
  • „Dein Körper ist dein Tempel!“ Versuch dich gut zu ernähren und die für dich passende Bewegung bzw. den für dich passenden Sport zu finden! Bewegung und Sport lassen dich deinen Körper und somit auch dich selbst besser spüren!
  • Grenze dich von Menschen ab, die dir nicht gut tun oder verabschiede sie ganz aus deinem Leben!

 

Buchtipp “Not all girls like pink”

Bist du interessiert an Mädchen, die ihr eigenes Leben gestalten möchten, die Interessen und Hobbies nachgehen, die nicht alltäglich sind? Dann ist das Buch von Nicole Ziese das genau richtige für dich :-).

In diesem Buch geht es daran alte Geschlechterrollen und Klischees aufzureißen und aufzuzeigen, dass es wichtig ist sich selbst treu zu bleiben, die eigenen Wünsche und Ziele zu leben, egal ob man ein Junge, ein Mädchen oder jemand anderes ist.

Die Geschichte erzählt von Mereth und Alina, die mutig und stark versuchen ihren Weg zu gehen :-).

Viel Spaß beim Lesen!

Mobbing Bild von zwei Frauen

Mobbing – ein Unterstufenphänomen?

Lisa ist vierzehn Jahre alt. Sie ist schüchtern und zurück gezogen und versucht menschlichen Kontakt zu meiden. Ursache dafür ist, dass Lisa seit ihrem zwölften Lebensjahr immer wieder gemobbt wurde. Lisa fühlte sich selbst Schuld daran. Als der Leidensdruck vor ein paar Monaten zu groß wurde, ging Lisa zu einer Psychologin um über alles zu reden. Seitdem geht es ihr besser. Sie ist mutiger, selbstbewusster und kann sich wehren …

Mobbing ist leider ein sehr bekanntes und trauriges Thema und begegnet vielen Menschen mindestens einmal im Leben als Betroffene aber auch als ZuseherIn.

Stattfinden kann Mobbing bereits sehr früh wie bspw. im Kindergarten oder in Kinderfreizeitgruppen, wo viele Betroffene davon berichten sowohl von den PädagogInnen als auch von den Kindern gemobbt worden zu sein.

Das häufigste Mobbing findet in der Unterstufe bzw. Mittelschule statt. Dies scheint damit zusammen zu hängen, dass viele Kinder und Jugendliche hier in einem Entwicklungsprozess sind, in welchem sie wenig auf die Gefühle von anderen Rücksicht nehmen (können). Es gilt oft das Gesetz des/der Stärkeren. Die Corona-Pandemie hat hier leider vieles noch schlimmer gemacht und Kinder bzw. Jugendliche, die sich schon davor mit sozialem Anschluss schwer taten, hatten noch mehr Schwierigkeiten.

Sehr häufig wurden sie von KlassenkollegInnen ignoriert als auch von Gruppen (innerhalb der Klasse aber auch per whatsapp, Snapchat,…) ausgeschlossen. Hinter ihrem Rücken wurden Gerüchte verbreitet, Bilder verschickt und Gemeinheiten ausgetauscht.

Sich dagegen zu wehren fällt den Opfern sehr schwer. Vor allem das Cybermobbing ist von außen betrachtet häufig nicht sichtbar.

Im Falle von Mobbing oder Cybermobbing wäre es ratsam und wichtig Hilfe von außen in Anspruch zu nehmen und das Mobbing dem Klassenvorstand oder den VertrauenslehrerInnen zu melden. Sollte man hier keine Unterstützung finden, dann bitte unbedingt gemeinsam mit den Eltern zu den LehrerInnen bzw. Schulleitung gehen um die TäterInnen zu stoppen und sich miteinander eine Lösung zu überlegen.

Das wichtigste ist: „DU BIST NICHT SCHULD!“ Niemand verdient es ein Mobbing-Opfer zu sein!

Was du dagegen tun kannst!

  • Bei den ersten Anzeichen von Mobbing kannst du das Ganze ignorieren. Viele TäterInnen hören von selbst damit auf
  • Fordere die TäterInnen laut und deutlich auf damit aufzuhören
  • Melde es deinem/r KlassenvorständIn oder VertrauenslehrerIn
  • Sprich mit deinen Eltern darüber
  • Schließe dich mit anderen SchülerInnen, die dich mögen zusammen – In der Gruppe ist man weniger angreifbar
  • Stärke auch Freundschaften außerhalb deines schulischen Umfeld! Hier bilden sich oft die wahren Freundschaften im Leben!
  • Lebe bewusst deine Hobbys und Interessen! Sie sind deine Ressourcen und Stärken und machen dich einzigartig zu dem wer du bist!
  • Wende dich an unser MonA-Team oder an eine andere Mädchenberatungsstelle in deiner Nähe!

Seit 1. 1. 2016 ist auch Cybermobbing strafbar.Das Versenden von Bildern, Videos oder demütigenden Nachrichten an eine größere Gruppe kann eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr als Folge nach sich ziehen. Das Versenden von Nacktfotos eines Minderjährigen ist ebenfalls strafbar. Jugendliche ab 14 Jahren können strafrechtlich verfolgt werden. Davor kann die Schule sowie die Eltern zur Verantwortung gezogen werden! Unter diesem Standard-Artikel erfährst du mehr.

Aufwärtstrend beim Wohlbefinden der Jugendlichen

Endlich bestätigen es auch Studien wie die Frankfurter UAS (Frankfurt University of Applied Sciences): Das Wohlbefinden und damit die mentale Gesundheit von Jugendlichen ist nach zwei Jahren Pandemie endlich wieder am aufsteigenden Ast.

Viele Jugendliche berichten, dass es ihnen besser geht und Gefühle wie Trauer, Angst,… rückgängig sind.

Das ist ein wichtiges Zeichen im Sinne, dass die Jugendlichen wieder Freude empfinden und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken :-).

Wer mehr darüber wissen möchte, kann unter diesem  Link nachlesen.

weltmädchentag

We are the future! Weltmädchen*tag am 11. Oktober

Wie in jedem Jahr macht auch 2022 der Weltmädchen*tag darauf aufmerksam, dass Mädchen*
immer noch nicht dieselben Chancen haben wie Jungen*:

Sie sind häufiger von Gewalt und Diskriminierung betroffen, werden in ihrer Selbstbestimmung beschränkt und haben nicht dieselben Zugänge zu Bildung. Trotz aller Fortschritte beachtet die Welt die Herausforderungen, mit denen Mädchen* konfrontiert sind, noch immer viel zu wenig. Gerade nach zweieinhalb Jahren Pandemie, die junge Menschen überall auf der Welt als belastend erfahren haben, ist es wichtiger denn je, Mädchen* zu hören, ihre Expertisen anzuerkennen und ihre Perspektiven in politische Entscheidungsprozesse stärker einzubeziehen.

Im Rahmen des Projekts body rEVOLution! haben der Verein Amazone und plan:g Mädchen* und junge Frauen* aus verschiedenen Teilen der Welt gefragt: Wie kann unsere Welt für Mädchen* besser werden? Die Antworten zeigen, dass sich Mädchen* eine gerechte Welt wünschen, in der alle Menschen ihr Leben selbstbestimmt gestalten können – unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, sexueller Orientierung, Herkunft und religiöser Zugehörigkeit. Eine Welt ohne Diskriminierung, ohne Gewalt, ohne Umweltzerstörung.

Im Projekt body rEVOLution!, das der Verein Amazone gemeinsam mit plan:g durchführt, setzen sich sowohl Jugendliche als auch Erwachsene mit globalen Dimensionen von Körperbildern
auseinander. Dabei wird sichtbar, dass das Thema Körper mehr umfasst als eine individuelle Ebene. Das Projekt arbeitet heraus, wie Idealbilder Gesellschaften prägen und in Zusammenhang mit Macht- und Herrschaftsverhältnissen stehen. Klar ist: Von einer Welt, in der jede*r so leben kann, wie er*sie möchte, sind wir noch weit entfernt.

 

“Ich wünsche mir eine Welt, in der ich durch meine Ausbildung ein Einkommen erwirtschaften kann, ohne von jemanden abhängig zu sein. Eines Tages möchte ich Mutter von am besten drei Kindern werden und sie in einer Welt aufziehen können, wo es keine plötzlich auftretenden Krankheiten gibt.”(Salama, 22 Jahre, Tansania)

 

 

“Die Welt sollte für uns alle besser werden! Ich finde es schlimm, dass Menschen nur wegen ihres Aussehens oder ihrer sexuellen Orientierung schlecht behan-delt werden. Durch die vielen Apps und die Bildbearbeitung ist es kaum mehr möglich, der Realität entsprechende Bilder in Medien zu sehen und Vorbilder zu haben.” (4 Moon, 14 Jahre, Österreich

“Die Welt kann für uns junge Menschen besser werden, indem sie uns beibringt, etwas mit uns selbst zu tun. Ich wünsche mir ein gesellschaftliches Bewusstsein auf allen Ebenen, um uns junge Frauen besser zu verstehen.”
(Angele, 22 Jahre, Guinea)

Der Verein Amazone macht in seiner Arbeit in Mädchenzentrum, Mädchenberatung und Fachstelle Gender auf die Anliegen von Mädchen* und jungen Frauen* sowie von inter*, trans* und nicht-binären Jugendlichen aufmerksam. plan:g – Partnerschaft für Globale Gesundheit
arbeitet mit Jugendlichen in Partnerländern wie Kenia oder Tansania in verschiedenen
gesundheits- und entwicklungsrelevanten Projekten.

Das Projekt body rEVOLution! wird von der Austian Develompment Agency (ADA) sowie dem Land Vorarlberg und dem Land Tirol gefördert.

Bildbeschreibungen:
• Angele.JPG: Angele, 22 Jahre, Guinea (© plan:g)
• Salama.JPG: Salama, 22 Jahre, Tansania (© plan:g)
• Moon.JPG: Moon, 14 Jahre, Vorarlberg (© Verein Amazone)
• Una.JPG: Una, 14 Jahre, Vorarlberg (© Verein Amazone)

Für weitere Informationen zu dieser Aussendung stehen wir gern zur Verfügung:
Vanessa Uenning, Kommunikation plan:g
Tel: +43-(0)5574-62388-15
Mob: +43-(0)660-7573595
E-Mail: vuenning@plan-g.at
Angelika Atzinger, Geschäftsführung Verein Amazone
Tel: +43-(0)5574-45801
E-Mail: a.atzinger@amazone.or.at

Unsere Welt könnte um einiges besser werden, wenn jeder jeden akzeptieren würde so wie die Person ist. Es sollte egal sein, ob lesbisch, schwul, groß, klein, dick, dünn. Es wäre so schön, wenn alle so leben dürften wie sie wollen ohne Gewalt und die vielen Schubladen, in die wir alle reingedrückt werden. (Una, 14 Jahre, Österreich)

wanderausstellung häusliche gewalt

Ausstellung „Warnsignale häuslicher Gewalt“ 26.9.-30.9.2022 in Oberwart

Der Verein Frauen für Frauen Burgenland koordiniert seit 2021 das Projekt „StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt in Jennersdorf und Oberwart. Im Rahmen des Treffens der Arbeitsgemeinschaft Gemeinsam gegen Gewalt, wurde die Ausstellung „Warnsignale“ und FEMININA – Frauengesundheit im Burgenland im Jugendzentrum Jennersdorf präsentiert

Das Konzept von „StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt“ wurde von Frau Prof.in Sabine Stövesand von der HAW Hamburg – Fakultät Wirtschaft und Soziales, Department Soziale Arbeit – Alexander Straße 1, 20099 Hamburg entwickelt.

Gewalt in der Partnerschaft entsteht nicht von heute auf morgen. Oft ist es ein schleichender Prozess, der mit Kleinigkeiten und ersten Signalen beginnt.

Die Ausstellung thematisiert diese Warnsignale und ist ein Aufruf an alle, über mögliche Hinweise und Gefährdungen in der eigenen Familie und im beruflichen und privaten Umfeld nachzudenken. Frühzeitiges Erkennen möglicher Hinweise auf Gefährdungen kann allen Beteiligten viel Leid ersparen und Leben retten!

Nachdem die Ausstellung die Woche zuvor im JUZ und in der Frauenberatungsstelle Jennersdorf besucht werden konnte, war sie von 26.09. bis 30.09. von 8.00 bis 13.00 Uhr in der Frauenberatungsstelle in Oberwart zu sehen.

hochfunktionale depression

Atypische – hochfunktionale Depression – was ist damit gemeint?

Depression ist nicht gleich Depression. So wie auch bei anderen Erkrankungen gibt es ebenso bei den Depressionen atypische Formen wie die „hochfunktionale Depression“, die dadurch lange unentdeckt bleibt und oft erst mit starker Ausprägung diagnostiziert wird.

Während bei der „Major Depression“ bzw. der normalen Depression wie sie vielen bekannt ist, die Symptome sich relativ schnell zuordnen lassen wirken Menschen mit hochfunktionaler Depression nach außen hin sehr lange sehr gut und stabil. Daher bleibt die Krankheit auch lange unentdeckt.

Betroffen sind meistens Frauen, die ihren Alltag und ihren Beruf sowie die Familie gut bewältigen und im Gegenteil oft hochaktiv sind. Zuhause jedoch sacken sie zusammen und innerlich sind sie müde und ausgelaugt und immer traurig.

Es gibt einige Symptome, die auf eine „hochfunktionale Depression“ hinweisen:

  • Reizbarkeit
  • Grübeln
  • innere Leere
  • geringer Selbstwert
  • Probleme mit der Konzentration und in der Entscheidungsfindung
  • Rückzug von sozialen Aktivitäten
  • Energiemangel bis hin zu kompletter Erschöpfung
  • Verzweiflung bis hin zu großer Traurigkeit
  • Probleme Dinge genießen zu können
  • mangelnde Fähigkeit um sich begeistern zu können

Sollten mehrere Symptome zutreffen und die Befürchtung auf diese atypische Form der Depression bestehen, dann wäre es wichtig und ratsam so schnell wie möglich den/die HausärztIn oder einen/n NeurologIn des Vertrauens aufzusuchen.

In den meisten Fällen helfen psychologische oder psychotherapeutische Behandlung und bei schweren Ausprägungen auch der Einsatz von Antidepressiva.

Je früher eine Behandlung erfolgt, desto eher ist eine Heilung bzw. Besserung in Aussicht!

Bei Fragen dazu könnt ihr euch auch gerne an unseren Helpdesk oder Beraterinnen von MonA-Net wenden!

Wir sind gerne für euch da!

 

Stop Mattersburg

PANDEMIA und StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt

Die grüne Zukunftsakademie FREDA hat am Freitag, 9.9.2022 den ehemaligen Gesundheitsminister, Rudi Anschober, ins KUZ Mattersburg eingeladen, anlässlich seiner Buchpräsentation auch Menschen zu Wort kommen zu lassen, die keine laute Stimme haben.

Stellvertretend für die Situation der Frauen im Burgenland durfte Claudia Horvath-Griemann, Projektkoordinatorin von StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt (co. Sabine Stövesand) mit Moderatorin Nicole Schlaffer und Rudi Anschober die Covid Pandemie und deren Auswirkungen auf burgenländische Frauen und Familien erläutern und diskutieren.

StoP versucht dort anzusetzen, wo Gewalt primär sichtbar wird. Nachbar*innen sind oft die Ersten, die aufmerksam werden, wenn nebenan Gewalt passiert. Sensibilisierung und Handlungsmöglichkeiten sind die Ansatzpunkte von StoP, um bei Gewalt dort anzusetzen, wo sie passiert.

Während und nach der Pandemie hat sich nicht nur die Anzahl der Beratungen erhöht, die Themenvielfalt und Komplexität der Fälle macht sichtbar, dass eine finanzielle Sicherstellung und Aufwertung der Beratungsarbeit unabdingbar ist, um präventiv und rasch Hilfestellungen leisten zu können.

Text: Claudia Horvath-Griemann

Bild: MonA-Net